Verpuffung im Bergwerk Teutschenthal: 38 Kumpel gerettet, darunter zwei Verletzte

Epoch Times8. November 2019 Aktualisiert: 8. November 2019 15:25
Durch eine mutmaßliche Verpuffung sind in einem Bergwerk in Teutschenthal in Sachsen-Anhalt zwei Menschen verletzt worden. Mehr als 30 weitere Menschen waren zunächst unter Tage in einem sicheren Bereich und wurden später gerettet.

Durch eine Verpuffung sind in einem als Deponie genutzten Bergwerk in Sachsen-Anhalt am Freitag zwei Arbeiter verletzt worden. Nach Polizeiangaben verließen weitere 36 Bergleute die Grube in Teutschenthal bei Halle unversehrt. Die Ursache des Unglücks war zunächst offen. Die Arbeiter mussten stundenlang in rund 700 Metern Tiefe ausharren müssen.

Dem Betreiberunternehmen zufolge gab es am Vormittag eine örtlich begrenzte Verpuffung, bei der die zwei Männer im Alter von 24 und 44 Jahren verletzt wurden. Die übrigen Arbeiter begaben sich laut Alarmplan zu zwei festgelegten Sammelpunkten, darunter ein Pausenraum. Von dort gelangten sie später unversehrt ins Freie. Die Grubeninfrastruktur blieb intakt. Laut Polizei verließen die Männer die Grube selbstständig, nachdem die Lage überprüft worden war.

Auch die Verletzten konnten zu Fuß von der Unfallstelle geborgen werden, wie der technische Geschäftsführer des Grubenbetreibers, Erik Fillinger, vor Ort sagte. Sie kamen in ein Krankenhaus. Nähere Angaben zum Zustand der Männer lagen zunächst nicht vor. Laut Fillinger war einer nur leicht verletzt und äußerlich unversehrt, der anderer schwerer verletzt. Lebensgefahr bestand der Polizei zufolge bei beiden Betroffenen allerdings nicht.

Ursache ungeklärt

Ebenfalls unklar war zunächst die Unglücksursache. Die Polizei und das Landesamt für Geologie und Bergwesen nahmen jeweils Ermittlungen auf. In Betracht kam laut Fillinger unter Umständen eine Wasserstoffverpuffung. In dem früheren Salzbergwerk würden unter anderem auch Stäube aus den Rauchfiltern von Müllverbrennungsanlagen eingelagert, in denen das brennbare Gas gebunden sei.

Die Grube ist ein sogenanntes Versatzbergwerk, das seit seiner Stilllegung 1982 unterirdisch verfüllt wird, um Oberflächenschäden zu verhindern. Zuvor wurde dort rund 80 Jahre lang Kalisalz gewonnen. Die Verfüllung erfolgt dabei mit Industrieabfällen, die in die alten Stollen gepresst werden. Geologische Salzformationen sind sehr undurchlässig. Alte Salzbergwerke dienen daher häufiger als unterirdische Deponien für gefährliche Abfallarten. (afp/dpa)

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