War der Mord an Lübcke sorgfältig geplant? USB-Stick scheint Stephan E. zu belasten

Epoch Times20. März 2020 Aktualisiert: 20. März 2020 19:49
Neue Indizien gegen den Tatverdächtigen: Stephan E. besaß laut "Spiegel"-Informationen einen verschlüsselten USB-Stick mit Vorsichtsmaßnahmen zum geplanten Mord.

Der Hauptverdächtige im Mordfall des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke wird nach „Spiegel“-Informationen durch neue Indizien belastet.

Auf einem verschlüsselten USB-Stick, den Ermittler bei dem tatverdächtigen Rechtsextremisten Stephan E.fanden, war eine Datei mit „Vorsichts-Regeln“ gespeichert, wie das Magazin in seiner neuen Ausgabe berichtet. Dabei handele es sich um eingescannte handschriftliche Notizen, die E. offenbar als Gedächtnisstütze verfasst habe.

Unter anderem war dort dem Bericht zufolge zu lesen, dass Textilspuren – also zum Beispiel Fasern der Kleidung – sowie DNA-Spuren am Tatort vermieden werden müssten. Außerdem werde in dem Text die Wichtigkeit guter Ortskenntnisse betont.

Wie der Spiegel“ weiter berichtete, wurde die „planvolle Vorgehensweise“ bei der Tötung Lübckes laut Bundesgerichtshof (BGH) auch durch Aussagen von E. deutlich, wonach auf der Autofahrt zum Wohnhaus des Opfers „Tarnkennzeichen“ benutzt wurden, die über den echten Kennzeichen befestigt und später wieder entfernt wurden.

Der von E. behaupteten Version, er und sein rechtsextremer Komplize Markus H. hätten Lübcke lediglich einschüchtern wollen, folgt der BGH dem Bericht zufolge nicht: Trotz aller Anstrengungen, Spuren zu vermeiden, seien E. und H. dem Regierungspräsidenten Lübcke unmaskiert gegenübergetreten – und hätten sich so, anders als bei einer „geplanten Tötung“, der „Gefahr einer Identifizierung durch das Tatopfer“ ausgesetzt.

E.s Verteidiger erklärte dem Bericht zufolge auf „Spiegel“-Anfrage, dass die Datei auf dem USB-Stick aus der Zeit vor 2010 stamme und keinen Bezug zum Fall Lübcke habe.

Lübcke war in der Nacht zum 2. Juni 2019 tot auf der Terrasse seines Wohnhauses im nordhessischen Wolfhagen-Istha gefunden worden. Die Ermittler gehen von einem rechtsextremen Hintergrund der Tat aus.

E. gestand die Tat zunächst, widerrief sein Geständnis aber nach wenigen Tagen wieder. Zuletzt bezichtigte E. einen Komplizen, den tödlichen Schuss abgegeben zu haben. (afp)

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN

Unsere Buchempfehlung

Alle Völker der Welt kennen den Teufel aus ihren Geschichten und Legenden, Traditionen und Religionen. Auch in der modernen Zeit führt er – verborgen oder offen – auf jedem erdenklichen Gebiet seinen Kampf gegen die Menschheit: Religion, Familie, Politik, Wirtschaft, Finanzen, Militär, Bildung, Kunst, Kultur, Medien, Unterhaltung, soziale Angelegenheiten und internationale Beziehungen.

Er verdirbt die Jugend und formt sich eine neue, noch leichter beeinflussbare Generation. Er fördert Massenbewegungen, Aufstände und Revolutionen, destabilisiert Länder und führt sie in Krisen. Er heftet sich - einer zehrenden Krankheit gleich - an die staatlichen Organe und die Gesellschaft und verschwendet ihre Ressourcen für seine Zwecke.

In ihrer Verzweiflung greifen die Menschen dann zum erstbesten „Retter“, der im Mantel bestimmter Ideologien erscheint, wie Kommunismus und Sozialismus, Liberalismus und Feminismus, bis hin zur Globalisierungsbewegung. Grenzenloses Glück und Freiheit für alle werden versprochen. Der Köder ist allzu verlockend. Doch der Weg führt in die Dunkelheit und die Falle ist bereits aufgestellt. Hier mehr zum Buch.

Jetzt bestellen - Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich zum Sonderpreis von 50,50 Euro im Epoch Times Online Shop

Das dreibändige Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ untersucht auf insgesamt 1008 Seiten historische Trends und die Entwicklung von Jahrhunderten aus einer neuen Perspektive. Es analysiert, wie der Teufel unsere Welt in verschiedenen Masken und mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat.

Gebundenes Buch: Alle 3 Bände für 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands); Hörbuch und E-Book: 43,- Euro.

Weitere Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]