Tschechische PolizeiFoto: über dts Nachrichtenagentur

Zug aus Deutschland in Tschechien verunglückt – Mehrere Tote

Epoch Times4. August 2021 Aktualisiert: 4. August 2021 14:40

Bei einem Zugunglück in Tschechien sind am Mittwoch zwei Menschen ums Leben gekommen und dutzende weitere verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, stieß ein aus München kommender Expresszug im Dorf Milavce nahe der Grenze zu Bayern mit einem tschechischen Regionalzug zusammen. Unter den Toten soll mindestens einer der Lokführer sein. Sieben Personen seien in kritischem Zustand, meldete das Tschechische Fernsehen. Tschechiens Verkehrsminister Karel Havlíček begab sich umgehend zur Unfallstelle.

„Wir können bestätigen, dass zwei Menschen am Unglücksort gestorben sind“, erklärte die tschechische Polizei im Onlinedienst Twitter. Es gebe zudem dutzende Verletzte. Wie eine Sprecherin der Rettungskräfte dem Nachrichtenportal iRozhlas.cz sagte, mussten 38 Verletzte versorgt werden, von denen sieben in Lebensgefahr schwebten.

Das Unglück ereignete sich den Angaben zufolge am Mittwochmorgen um kurz nach 08.00 Uhr. Der Expresszug Ex 351 von München nach Prag stieß in Milavce mit einem Regionalzug zusammen, der von Pilsen (Plzen) nach Domazlice unterwegs war. Wie der tschechische Verkehrsminister Karel Havlicek sagte, überfuhr der Expresszug ein Haltesignal und krachte in den Regionalzug. „Die Lage ist ernst“, sagte Havlicek auf dem Weg zum Unglücksort.

Im Juli vergangenen Jahres waren in Tschechien bei zwei Zugunglücken drei Menschen ums Leben gekommen und dutzende weitere verletzt worden. (dts/afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion