Universitätsklinikum Eppendorf in Hamburg.Foto: Christian Charisius/Archiv/dpa

Zwangsmaßnahmen: Psychiatrie-Patient stirbt in Hamburger Uni-Krankenhaus

Epoch Times27. April 2019 Aktualisiert: 27. April 2019 18:17
Fünf Tage nach einem Einsatz des Sicherheitsdienstes im Hamburger Universitätsklinikum ist ein Psychiatrie-Patient gestorben. Der 34-Jährige aus Kamerun war am Ostersonntag gewaltsam fixiert worden und hatte dabei das Bewusstsein verloren.

Fünf Tage nach einem umstrittenen Einsatz des Sicherheitsdienstes auf dem Gelände des Hamburger Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) ist ein Psychiatrie-Patient gestorben.

Der 34-Jährige aus Kamerun war am Ostersonntag von Mitarbeitern eines Sicherheitsdienstes gewaltsam fixiert worden und hatte dabei das Bewusstsein verloren. Das Landeskriminalamt ermittelt nun wegen des Verdachts der Körperverletzung mit Todesfolge, teilte die Polizei am Samstag auf Anfrage mit.

Bereits zuvor hatte die Polizei gegen die Ärztin und die drei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes Ermittlungen eingeleitet. Der Leichnam soll jetzt obduziert werden, um die genaue Todesursache zu klären.

Das UKE bestätigte, dass der Patient am Freitag auf der Intensivstation gestorben ist. „Der Patient hatte sich der Anordnung der Unterbringung widersetzt und musste von dem zwischenzeitlich hinzugerufenen Sicherheitsdienst des UKE fixiert werden, als er aus bisher ungeklärten Umständen zusätzliche medizinische Hilfe benötigte“, heißt es in einer Stellungnahme. (dpa)



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