China: Bürger werden per Gesichtserkennung öffentlich diffamiert

Epoch Times12. November 2019 Aktualisiert: 12. November 2019 11:18
Wer in China ein kleines Vergehen begeht, wird öffentlich angeprangert. Die Gesichtserkennung macht's möglich.

Schriftsteller Matthew Brenna, bekannt für sein Buch „The Story of WeChat“ ist auf Twitter äußerst aktiv. Doch auch der Co-Host des „China Tech Talk Podcast‘ ist manchmal überrascht, was ihm nach 15 Jahren in China noch so alles über den Weg läuft, wie seinem Twitter-account zu entnehmen ist.

Viele Nutzer verblüffte nun ein von ihm veröffentlichtes Video, bei dem er schrieb:

Chinesisches Gesichtserkennungssystem zur Abwehr kleinerer Verkehrsdelikte. Überqueren Sie die Straße, wenn Sie es nicht sollten, und ein Bild von Ihnen mit Ihrem Namen und ID-Kartennummer erscheint auf dem großen Bildschirm, damit alle es sehen können.“

China setzt seit geraumer Zeit auf Gesichtserkennungssysteme und dem damit verbundenen Sozialkreditsystem. Damit wird jeder chinesische Bürger nach seinem Online-, Sozial-, Finanz- und Rechtsverhalten bewertet. Wer beispielsweise Schulden hat oder gegen die kommunistische Partei spricht, darf nicht mehr reisen. Wer bei rot über eine Ampel geht, wird öffentlich diffamiert und erhält automatisch eine Geldstrafe. Alle Daten sind mit dem Gesicht vernetzt.

Janine Wong, eine Nachrichtenforscherin in Shanghai erklärte auf Channel News Asia: „Es spielt keine Rolle, ob Sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind. (Ihr Foto) wird aufgenommen, und Ihr Gesicht erscheint auf einem Bildschirm in der Nähe, so dass jeder Ihr Gesicht sehen kann. Sobald man Ihr Gesicht identifiziert hat, werden alle Ihre Daten (wie z.B. die Handynummer) damit verknüpft.“

Das Gesichtserkennungssystem wird laufend ausgebaut und kommt auch schon beim Flugverkehr zum Einsatz. Anfang des Jahres entdeckte Herr Brennan eine Hilfetafel am Flughafen in Chengdu, die anhand seines Gesichts seine Flugdaten samt Gate anzeigte.

„China Flughafen-Gesichtserkennungssysteme helfen Ihnen Ihren Flugstatus zu überprüfen und den Weg zu Ihrem Gate zu finden. Hinweis: Ich habe nichts eingegeben, es hat meine vollständigen Fluginformationen von meinem Gesicht aus genau identifiziert!“, twitterte er. (rm)

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