China gibt Startschuss für Obst- und Gemüse Export nach Russland: Der Westen, der große Verlierer im Sanktionen-Krieg

Epoch Times25. September 2014 Aktualisiert: 25. September 2014 10:00

Peking ist bereit mit dem Export von Obst- und Gemüse nach Russland zu beginnen, sagte ein chinesischer Handelsbeamte am Mittwoch. Durch das von Moskau verhängte Lebensmittelembargo gegen den Westen, wurde dieser große Markt nun für China aufgeschlossen. 

Durch die Steigerung des Agrarhandels wird ein Gewinn von rund 20 Milliarden Dollar pro Jahr erwirtschaftet werden. 

Die Provinz Shandong wird Russland mit den benötigten landwirtschaftlichen Erzeugnissen beliefern. Shandong liegt an der Ostküste zwischen Peking und Shanghai. Die Provinz ist Chinas landwirtschaftlicher Vorreiter. Jährlich werden in dieser Region rund 141 Milliarden Doller durch landwirtschaftliche Produkte erwirtschaftet. In dieser Region leben 94 Millionen Menschen. 

Zhang Qingwei, der Direktor des Department of Commerce in Shandong, sagte: "Die Provinz ist bereit die Anforderungen von Russland zu erfüllen", berichtet die Zeitung Iswestija.  

Shandong kann, Karotten, Ingwer, Knoblauch, Pfeffer, Erbsen, Kürbisse, Zucchinis, Tomaten, Gurken, Brokkoli sowie, Pfirsiche, Birnen, Grapefruits und Wassermelonen nach Russland exportieren.

China wird im Gegenzug, Getreide, Raps und Honig von Russland importieren.

"Wenn wir uns vom Westen nach China umorientieren, sind schon 1 Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Produkte aus Shandong ausreichend um die Bedürfnisse von Russland abzudecken", sagte Jakow Lyubovedsky, Leiter der Russian Organic Farming Union zu Iswestija. 

Qingwei sagte, dass die Gespräche zwischen einer Delegation aus Shandong und den Vertretern der russischen Landwirtschaftsgruppen bereits begonnen haben. In den Gesprächen werden alle Details des landwirtschaftlichen Handelsabkommen besprochen. 

Ein Vertreter der russischen Verbraucherschutz-Agentur teilte mit, dass China daran interessiert ist seine Geschäftsbeziehungen mit Russland zu vertiefen.  

Nachdem der Weste die ersten Sanktionen über Russland verhängt hatte, antwortete Moskau mit Gegensanktionen. Am 7. August hat Russland ein Ein-Jahres-Verbot für die Einfuhr bestimmter landwirtschaftlicher Erzeugnisse aus der EU, den USA, Australien, Kanada, Australien und Norwegen erlassen. Durch das Lebensmittel-Importverbot verliert die EU und andere westliche Länder Einnahmen von rund 9 Milliarden US-Dollar pro Jahr. (so)

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Quellenverweis: 

http://rt.com/business

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