China: Drei Falun Gong Praktizierende sterben nach Misshandlungen

Epoch Times22. März 2011 Aktualisiert: 22. März 2011 14:30

Drei Praktizierende der spirituellen Bewegung Falun Gong starben im Februar in der nördlichen Provinz Heilongjiang an Misshandlungen. Solche Fälle häufen sich besonders während das chinesische Regime seine Jahressitzung in Peking durchführt.

Qing Yueming kam am 26. Februar im Jiamusi Gefängnis ums Leben. Als Todesursache nannten Gefängnisbeamte Herzinfarkt. Sein Körper erzählt jedoch eine andere Geschichte.

Qings Verwandte sagen, sein Gesicht und Körper seien mit Wunden bedeckt, die nur durch heftige Schläge entstanden wären. Qing saß zu dieser Zeit eine zehnjährige Gefängnisstrafe ab. Eine Strafe, die erst verhängt werden konnte, als die Kommunistische Partei Chinas die Verfolgung von Falun Gong 1999 startete.

Im selben Gefängnis erlitten zwei andere Falun Gong-Praktizierende ein ähnliches Schicksal. Yun Yungang starb am 5. März im Krankenhaus, als Ärzte versuchten einen Knochen aus seinem Schädel zu entfernen.

Drei Tage später folgte das nächste Opfer Liu Chuanjiang. In seinem Fall gaben Beamte als Todesursache Herzinfarkt an. Solche Todesfälle tauchen gehäuft auf, wenn das chinesische Regime die Sicherheitsmaßnahmen für seine Jahressitzung in Peking erhöht.

In der Provinz Liaoning wurden zwei Falun Gong Praktizierende von der Polizei am 9. März verhaftet. Die Verwandten bangen nun um ihr Wohlergehen.

[Verwandte von Falun Gong Übenden):
„Die Polizei sagte‚ zwei ’Sitzungen’ finden zurzeit statt und aus Sicherheitsgründen werden sie verhaftet. Die Polizei behauptet, nach 15 Tagen werden sie freigelassen. Doch keiner glaubt ihnen.“

Falun Gong war in China in den 90er Jahren weit verbreitet. 1999 verbannte der ehemalige chinesische Staatsführer Jiang Zemin in einer außerrechtlichen Handlung Falun Gong. Ziel des Regimes war es, die Praktizierenden unter körperlicher und psychischer Folter zur Aufgabe ihres Glaubens zu zwingen. Bis heute wurden fast 3.500 Tote infolge der Verfolgung gezählt.

Foto: NTD
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