Corona-Ausbruch in Peking: Weitere zehn Wohngebiete abgeriegelt

Massentests in Peking. Ein Mann schaut sich sein Testergebnis an.
Foto: Lintao Zhang/Getty Images
In Peking werden wegen der erneuten vermehrten Ausbreitung des Erregers SARS-CoV-2 zehn weitere Stadtviertel abgeriegelt, nachdem mehrere neue Infektionsfälle in Verbindung mit einem Großhandelsmarkt im nordwestlichen Bezirk Haidian aufgetreten sind. Der Markt und nahegelegene Schulen wurden geschlossen sowie zehn Viertel der Gegend unter Quarantäne gestellt.
Am Samstag war in der chinesischen Hauptstadt bereits den Bewohnern von elf Wohngebieten im südlichen Bezirk Fengtai das Verlassen ihrer Wohnungen untersagt worden, nachdem sich dort das COVID-19 ausgebreitet hatte. Diese Fälle verfolgten die Behörden zu einem Großmarkt für frische Lebensmittel in Fengtai zurück, der ebenfalls geschlossen wurde.
Peking führt Massentests durch
Die chinesischen Behörden verzeichneten am Montag landesweit 49 neue Infektionsfälle innerhalb von 24 Stunden, davon 36 in der Hauptstadt. Am Vortag waren landesweit 57 neue Ansteckungen registriert worden. Nachdem neuen Ausbruch der Krankheit waren Massentests in Peking gestartet worden.
China gilt als Ausgangsland der Pandemie. In der zentralchinesischen Millionenmetropole Wuhan waren Ende des vergangenen Jahres der Virus ausgebrochen. China wird vorgeworfen wegen Verschleierung der Epidemie für die Pandemie verantwortlich zu sein. Bis zum heutigen Tage gibt es keine verlässlichen Zahlen über die bisherigen Corona-Todesfälle in China. (afp/nh)
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