Ein Kriminalbeamter aus Hongkong untersucht den Tatort. (Foto: The Epoch Times)

Epoch Times Hongkong soll zum Schweigen gebracht werden

Von 1. März 2006 Aktualisiert: 1. März 2006 14:42
Einbruch in Geschäftsräume - Wieder Chinas KP als Urheber vermutet

Die Anstrengungen der chinesischen  KP, um die Hong Kong-Ausgabe der Epoch Times stillzulegen, erreichte am 28. Februar neue Dimensionen. Vier junge Männer brachen am Dienstag um 19 Uhr 10 in die Geschäfts- und Druckereiräume der Epoch Times in Hong Kong ein und zertrümmerten eine hochtechnisierte Maschine für die Herstellung des Zeitungsdrucks. Die Druckerei der Epoch Times wurde erst kürzlich eröffnet. Im Mai 2005 war die bei Epoch Times unter Vertrag stehende Druckerei ohne Angabe von Gründen von ihrer Aufgabe zurückgetreten und hatte kurzfristig den Druck der täglich 50.000 Exemplare der Zeitung eingestellt.

Die Pressesprecherin der Zeitung, Cheryl Ng, hielt sich zum Zeitpunkt des Überfalls in den Räumen auf. Nach ihrer Schilderung  schlugen vier junge Männer die Glastüren der Geschäftsräume mit Hämmern ein und schienen anschließend gezielt nach etwas Bestimmtem zu suchen.

Sie befahlen den insgesamt sieben anwesenden Epoch Times-Mitarbeitern, sich nicht von ihren Plätzen zu bewegen. Die Angestellten gingen nicht darauf ein und folgten den Eindringlingen. Als eine Angestellte die Polizei anrufen wollte, erhob einer der jungen Männer drohend seinen Hammer, woraufhin sie ihren Versuch aufgab.

Nach einigem Suchen stürzte sich das Einbrecher-Quartett gezielt auf  den brandneuen CPT Entwickler und zerstörte das Gerät mit den mitgebrachten Hämmern bis auf den Grund. Nach diesem Akt des Vandalismus verschwanden die Rowdys augenblicklich. Die Angestellten blieben unverletzt, auch alle anderen Geräte blieben unbeschadet.

Der CTP Entwickler ist ein hochsensibles Gerät,  das die Layout – Dateien der online-Zeitung, die für die Druckversion verwendet werden, für die Herstellung der Druckplatten auf Mikrofilm überträgt. Das Gerät war soeben für 1 Million Hong Kong Dollar ( $ 129. 000 ) erworben worden.

Chinas KP zieht gegen The Epoch Times zu Felde

Die Pressesprecherin sieht auch diesen Überfall in engem Zusammenhang mit der Herausgabe der Neun Kommentare über die Kommunistische Partei durch alle internationalen Ausgaben von The Epoch Times. Nach der kurzfristigen Einstellung des Druckes in Hongkong im Mai  2005 hatten sich fast alle ansässigen Druckereien geweigert, mit Epoch Times einen Vertrag abzuschließen

Eine Druckerei willigte schließlich ein, den Druck fortzusetzen, jedoch ohne Vertragsabschluß.

Dazu die Pressesprecherin Cheryl Ng: „Keine der angesprochenen Druckereien gab offen zu, dass die KP Druck auf sie ausgeübt hatte, das Geschäft mit uns zu verweigern. Welch sonstigen Grund hätte es geben sollen, auf ein gutgehendes Geschäft zu verzichten? Was da vor sich ging, war für Kenner der Materie ganz offensichtlich.“

Um das tägliche Erscheinen der Zeitung sicher zu stellen, kaufte die The Epoch Times ihre eigenen Geräte und Maschinen und baute ihre eigene Druckerei auf. Sie war erst zwei Wochen vor dem Überfall in Betrieb gegangen.

Cheryl Ng wies auch auf den Überfall auf Dr. Li, den technischen Leiter von Epoch Times,  am 9. Februar in Atlanta / USA, hin. Vier Schläger hatten sich mit Gewalt Zutritt zu Dr. Lis Haus verschafft, diesen gefesselt und krankenhausreif geschlagen und waren mit zwei seiner Laptops verschwunden. Andere wertvolle Gegenstände ließen sie liegen.

Angestellte der Epoch Times berichten immer wieder von Drohungen, die ihre Verwandten auf dem chinesischen Festland von den Behörden der chinesischen KP erhalten. Die Regierung von Malaysia verbot gar die Herausgabe der Epoch Times – nachdem sie von dem chinesischen kommunistischen Regime unter Druck gesetzt worden waren, wie von  Press Watch-Gruppen verlautete.

Die Neun Kommentare

Cheryl Ng sieht in der Veröffentlichung der Neun Kommentare über die Kommunistische Partei den Auslöser für all diese Vorfälle und Überfälle.

Die Neun Kommentare erschienen seit November 2004 weltweit in allen Ausgaben der Epoch Times. Diese Artikelserie stellt eine schonungslose und ehrliche Analyse der Geschichte der chinesischen Kommunistischen Partei und ihrer Verbrechen an der eigenen Bevölkerung dar. Die Hong Kong Epoch Times hat bisher über 7 Millionen Exemplare dieses Sonderdrucks  davon verteilt. Eine große Anzahl davon ging an Touristen vom chinesischen Festland, die hiermit zum ersten Mal umfassend über die barbarische und brutale Herrschaft der KP in ihrer eigenen Geschichte informiert wurden.

Die Veröffentlichung und Verteilung der Neun Kommentare haben bis jetzt über 8 Millionen Chinesen dazu veranlasst, jeglicher Verbindung mit der KP Chinas abzuschwören und dies offen auf Webseiten, in Faxen und Telefonanrufen an The Epoch Times zu bekunden.

Laut Cheryl Ng wird die Epoch Times vom einfachen chinesischen Volk als seine Stimme anerkannt, obwohl sie nicht in der VR China erscheinen kann; innerhalb Hong Kongs gilt die Zeitung als eine Stimme der Freiheit.

Die Pressesprecherin machte ausdrücklich klar, dass auch dieses letzte Ereignis das weitere tägliche  Erscheinen der Epoch Times in Hongkong nicht verhindern wird.



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