Pressekonferenz nach dem EU-China-Gipfel abgesagt.Foto: NTD Television

EU-China-Gipfel: Pressefreiheit auf dem Prüfstand

Epoch Times28. September 2012 Aktualisiert: 28. September 2012 11:00

Der EU-China-Gipfel endete in dieser Woche. Und wie immer standen bei Ministerpräsident Wen Jiabao und der Eu-Spitze Themen wie wirtschaftliche Zusammenarbeit und Klimaschutz auf der Tagesordnung.

Im Hintergrund dieses Treffens kam es jedoch zu einem Eklat: Die übliche Pressekonferenz blieb aus.

Denn die chinesische Delegation wollte wieder absolute Kontrolle darüber haben, welche chinesischsprachigen Medien dabei sein durften. Daraufhin sagten die EU-Institutionen die geplante Pressekonferenz ganz ab.

[Edward McMillan-Scott, Vizepräsident EU-Parlament, Demokratie und Menschenrechte]:
„Nun gibt es zwei Länder, die Brüssel vorschreiben, wer an den Pressekonferenzen teilnehmen darf: die Tyrannei in Peking und die Diktatur in Moskau. Redefreiheit ist ein grundlegendes Recht in der Europäischen Union. Sie werden von den Behörden hier in Zusammenarbeit mit dem chinesischen Regime behindert, und das ist nicht tolerierbar.“



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion