Explosionen in Chinas Uiguren-Gebiet forderten mindestens 2 Tote

Epoch Times22. September 2014 Aktualisiert: 22. September 2014 10:32

nAm Abend des 21. September gab es gegen 17 Uhr Explosionen in mehreren Ortschaften der südlichen Kreisstadt Luntai in Chinas Uiguren-Provinz Xinjiang. Erst gegen 3 Uhr morgens am nächsten Tag gaben die lokalen Behörden den Vorfall bekannt. Nach offiziellen Angaben starben zwei Menschen dabei und es gab keine Angaben über die Anzahl der Verletzten.

Danach berichteten die chinesischen Staatsmedien, dass mit der „sozialen Ordnung vor Ort alles in Ordnung“ sei. Dies hat große Unzufriedenheit in chinesischen Internetforen hervorgerufen. Ein Han-Chinese aus Xinjiang schrieb: „Alles in Ordnung? Warum muß ein Bürger in seinem Heimatland jeden Tag mit Angst leben?“ Eine Frau Yi aus Peking warf den Medien vor: „Der Vorfall um 17 Uhr wurde erst am nächsten Tag um 3 Uhr als Eilmeldung berichtet, ist das nicht unverschämt?“

In der autonomen Uiguren-Provinz Xinjiang gab es dieses Jahr bereits mehrere Terrorfälle. Am 40. April gab es ein Blutbad im Südbahnhof der Provinz-Hauptstadt Urumqi mit drei Toten. Und am 22. Mai gab es einen Terroranschlag auf dem Markt in Urumqi. Offiziell gab es 31 Tote.

Letzte Woche wurde der uigurische Dozent und Aktivist Ilham Tohti von der Zentralen Nationalen Universität in Peking wegen Separatismus vor Gericht gestellt. Das Urteil wird am Dienstag, dem 23. September, erwartet. Ob die neuesten Explosionen etwas mit dem Urteilstermin zu tun haben, ist noch nicht bekannt.  (yz)

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