Free China beeindruckt Festivalbesucher in Hollywood

Von 11. November 2012 Aktualisiert: 11. November 2012 16:23

 

Der Film „Free China: The Courage to believe“, der bereits vier internationale Preise gewonnen hat, kam am 4. November noch einmal nach Hollywood, um am Awareness Film Festival teilzunehmen. Die Zuschauer waren sehr beeindruckt von dem Film und stellten sich die Frage, ob Politiker in den USA etwas unternehmen können, um dem chinesischen Volk zu helfen.

Free China ist eine Dokumentation, die aus einer Zusammenarbeit des amerikanischen Regisseurs Michael Perlman und New Tang Dynasty Television entstanden ist. In diesem Film werden die Erfahrungen von Dr. Charles Lee, einem amerikanischen Geschäftsmann chinesischer Abstammung und von Frau Jennifer Zeng, einem ehemaligen Mitglied der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) verarbeitet. An ihrem Beispiel wird die grauenhafte Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden in China dargestellt.

Nach Ende der Vorstellung wurden auf einem Empfang für geladene Gäste die Fragen der Zuschauer beantwortet. Der in Kalifornien lebende Falun Gong-Praktizierende Li Bin berichtete über seine Erfahrungen in einem Arbeitslager in China, wo er mit Elektroschocks gefoltert wurde und Sklavenarbeit verrichten musste. Die Vorsitzende eines Menschenrechtsvereins Liu Yaya meinte, dass sie sehr beeindruckt von dem Film gewesen sei. Besonders die Szene, in der Jennifer Zeng gezwungen wurde, ihren Glauben aufzugeben, spiegele wieder, wie die KPCh Menschen mit einem Glauben unterdrückt.

Die Verfolgung von Falun Gong ist auch ein Fall für Amerikaner

Chen Kai, ein ehemaliges Mitglied der chinesischen Basketballnationalmannschaft sagte: „Es ist sehr schwer in China, unter so schwierigen Umständen seinen Glauben und ein gutes Herz zu bewahren.“ Er hofft, dass sich jeder so verhalten könne wie die Falun Gong-Praktizierenden und seinen Beitrag für die Freiheit in China leisten könne. Außerdem meinte Chen Kai, dass er es gut finde, dass die Praktizierenden mit friedlichen Mitteln anstatt mit Gewalt Widerstand gegen die KPCh leisten.

Er verlieh seiner Enttäuschung über amerikanische Politiker Ausdruck: „Ich bin enttäuscht, dass die USA die Eigenschaften der KPCh nicht verstanden hat. Als Reagan Präsident der USA war, hat er bei jedem Besuch in der Sowjetunion zuerst mit Andersdenkenden gesprochen. Heute gibt es in China keinen Gorbatschow und in Amerika keinen Reagan. Deshalb kann sich die KPCh viele Untaten leisten. Reagan wäre hervorgetreten und hätte gesagt, dass China ein ‚bösartiges Imperium‘ ist und er würde die Warnungen seiner Leute ignorieren, dass solche Worte diplomatisch unklug seien.“ Chen Kai äußerte seine Hoffnung, dass es in Amerika in dieser Hinsicht wieder ein moralisches Vorbild wie Reagan geben werde.

Chen Kai meinte, dass die Prinzipien der Freiheit nicht nur Grundlage der amerikanischen Innenpolitik sondern auch der Außenpolitik sein sollten. Er sagte: „Jeder Mensch, inklusive der Falun Gong-Praktizierenden, die in China verfolgt werden, ist auch ein Fall für uns Amerikaner. Auf dieser Grundlage müssen wir ein moralisches Vorbild sein, denn was in unserer Unabhängigkeitserklärung und unserer Verfassung steht, zeigt nicht nur den Geist der USA sondern auch den Geist der Menschheit.“

Die Grundlagen von Falun Gong und der KPCh stehen im Gegensatz zueinander

Der Künstler und Autor Henrik Yde zeigte großes Interesse an Free China. Er meinte, dass er nicht verstehen könne, warum die KPCh derart Angst vor Falun Gong habe. Falun Gong sei eine so friedliche buddhistische Kultivierungsschule und logischerweise solle sich jede Regierung wünschen, dass sich mehr Menschen dafür interessieren. Er meinte, dass die Macht der KPCh, wie im Film gezeigt, auf Korruption basiere. Falun Gong habe die Prinzipien „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht“ und seiner Meinung nach stehe gerade die Korruption der Wahrhaftigkeit entgegen. Das könne der Grund dafür sein, dass Falun Gong als potenzielle Gefahr für die KPCh wahrgenommen werde.

Er ist der Ansicht, dass die amerikanischen Politiker seit der Zeit von Nixon und Kissinger im Interesse der großen Konzerne handeln und nicht für das Wohlbefinden des amerikanischen und des chinesischen Volkes. Das sei der Grund für die heutige Rezession. Er sagte: „Ich hoffe, dass die amerikanischen Konsumenten chinesische Waren boykottieren und amerikanische Produkte fördern. Ich glaube daran, dass der Boykott funktionieren wird. So wie im Fall des Iran, wo die USA und die EU Maßnahmen ergriffen haben, hoffe ich, dass auch gegen die KPCh Maßnahmen ergriffen werden.“ Außerdem glaubt Henrik Yde, dass die Prinzipien von Christentum, Buddhismus und Falun Gong Gemeinsamkeiten haben. Jeder Mensch könne den Mut finden, ein unabhängiger, freier und einfühlsamer Mensch zu werden.

Free China hat bereits auf mehreren internationalen Filmfestivals Preise gewonnen. Genauere Informationen über den Film sind unter http://freechinamovie.com zu finden.

Der Original-Artikel auf Chinesisch: 《自由中国》重返好莱坞 感动各界

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