Hong Kong-Einreiseverbot für Überlebende des 1989-Studenten-Massakers

Der ehemalige Hong Konger Abgeordnete Szeto Wah starb am 2. Januar im Alter von 79 Jahren.

Szeto half nach dem Studentenmassaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens Dissidenten, den Autoritäten zu entkommen und ins Ausland zu fliehen.

[Kriegsrecht in Peking bis 1990]

Wang Dan und Wu’er Kaixi waren damals unter den Flüchtlingen. Sie wollten jetzt an Szetos Beerdigung teilnehmen. Ihnen wurde jedoch die Einreise nach Hong Kong verweigert.

Wang Dan sieht Hong Kongs demokratische Freiheiten in Gefahr.

[Wang Dan, Ehemaliger Studenten-Aktivist]:
„Ich hoffe, dass Onkel Wah im Himmel in Frieden ruht. Wir sind sehr traurig, dass wir uns nicht von ihm verabschieden können. Hong Kong tut mir auch leid, weil ich sehe, dass ‚ein Land, zwei Systeme‘ tot ist. Wir sind sehr um die Zukunft von Hong Kong besorgt.“

Szetos Beerdigung fand am 29. Januar statt. Er setzte sich aktiv für Demokratie in Hong Kong und China ein und organisierte eine jährliche Mahnwache zum Gedenken an die Opfer des Massakers auf dem Platz des Himmlischen Friedens.

Man geht davon aus, dass hunderte, möglicherweise tausende Studenten 1989 durch das chinesische Regime getötet wurden.

Foto: NTDTV
Quelle: https://www.epochtimes.de/china/china-politik/hong-kong-einreiseverbot-fuer-ueberlebende-des-1989-studenten-massakers-a676627.html