Olympisches Gold und der Hunger nach Macht: Eine Welt – ein Traum

Von 22. August 2008 Aktualisiert: 22. August 2008 14:02
China: Menschenherzen im Würgegriff des roten Drachen – ein Regime offenbart seine Natur

Der diesmalige olympische Slogan „Eine Welt – ein Traum“ ist ein wunderbares Beispiel für die Missverständnisse dieser Welt. Westliche Menschen verstehen es sofort: China, dieses Riesenreich, das früher einmal kommunistisch war, ist auf dem Weg in die Weltgemeinschaft – ein weiteres Land im Schulterschluss mit den anderen Ländern zur Rettung der Welt vor ihren selbstgemachten Problemen.

Doch weit gefehlt, so eine Vorstellung ist ein demokratisch geprägter Traum, eine Vorstellung, die weit an dem vorbei geht, was damit auch gemeint sein kann. Es ist vergleichbar mit der Situation eines humanistisch geprägten Europäers, der kurz nach Erscheinen das Buch „Mein Kampf“ von Adolf Hitler las und nicht verstanden hat, dass dies der Schlüssel ist, eine Katastrophe vorherzusehen und auch abzuwenden.

Hallo Welt: Wach werden!

Gerade so geht es allen Wohlmeinenden, den Regierungschefs, den eingelullten Demokraten dieser Welt, die noch nie so absurd denken konnten, egal wie machthungrig sie auch immer sein mögen und mit welchen Mafia-Methoden oder Geheimdienst-Apparaten auch immer gearbeitet wird. Der Unterschied ist eigentlich ganz einfach: im Westen gibt es einzelne Machtmenschen und –strukturen, die sich selbst um jeden Preis schützen und an der Macht halten, aber eher im Verborgenen.

Und in China? Da ist es ein von abstrusen Ideen vergiftetes Volk, Erziehung zum Parteigehorsam schon ab dem Kindergarten? Nein, schon mit der Geburt, denn die Ein-Kind-Zwangspolitik vernichtet den starken Familien-Sinn der Chinesen und ersetzt ihn mit dem Gehorsam gegenüber dem Staat.

Das Wildeste daran aber ist, dass mit der Muttermilch schon eingesogen wird, dass der Staat und das kommunistische Regime der Partei EINS seien, dass es kein China ohne die KPCh geben könne und wenn die KPCh untergeht, dass auch das Volk und das Land und jeder Einzelne untergeht. Deswegen erleben es selbst ganz junge Chinesen, die die Gräueltaten der KPCh, wie die Niederschlagung der Studentenbewegung 1989, für ausländische Negativ-Propaganda halten, diese Jungen erleben es als lebensbedrohlich und agieren auch so, wenn nur die Wahrheit genannt und bewiesen wird.

Diese jungen Menschen wurden bereits groß unter dem Slogan „Eine Welt – ein Traum“, dem kommunistischen Traum von der Weltherrschaft und diese Verwirrung im Herzen macht immun gegen Menschlichkeit, Menschenrechte und Menschenwürde. Diese Verwirrung wollte ein Volk von Spitzeln, die sich bedingungslos der Partei, dem Staat, der Machtgier unterordnen. Ob der „Rote Drache“ – die KPCh es wirklich geschafft hat, die Chinesen zu entmenschlichen, wird die Zukunft zeigen.

Revolution von oben

Symbolisch war es dann ja auch. China lädt die Welt zu sich ein – und alle spielen nach chinesischen Regeln. Denkt in der KPCh jemand an Schulterschluss und an ein Miteinander? Es geht einzig darum, die Spitze – die Führung zu übernehmen. Dann kann der alte Traum der sozialistischen Weltrevolution doch noch erreicht werden. Vielleicht zuerst beinahe unblutig, aber wenn das Ziel erreicht ist, werden die Blutopfer für den Drachen sicher nachgeholt, Andersdenkende gibt es ja noch genug.

Die Mittel der kommunistischen Revolution scheinen heute andere zu sein: Handelsabkommen, Staatsanleihen, Firmenübernahmen, Technologie-Diebstahl, Arbeitslager für Aufrechte, Umerziehungslager, Enteignung, Korruption und Staatsterror – alles was man so von China kennt und fürchtet.

Olympische Menschen-Opfer

Die olympischen Spiele 2008 in Peking werden nicht umsonst mit den Spielen von 1936 verglichen. Alles und jeder dient der Staatsräson und dem Glanz der Partei. Die perfekte Show ist ein Warnzeichen an den Westen, dass nicht alles Gold ist was glänzt. Menschenopfer auch hier: Mädchen, die ihre Stimme geben, aber nicht hergezeigt werden können. Mädchen, die Gold-Medaillen gewinnen, obwohl sie gar nicht teilnehmen dürften, weil sie noch zu jung sind. Arbeiter, die ihren Lohn verlieren, weil wegen Olympia die Firma geschlossen wird; Menschenrechtler und Rechtsanwälte, die in Gefängnissen und Arbeitslagern landen; Demonstranten und einfache Bittsteller, die aus der Stadt geworfen werden; Journalisten, die keine Fragen stellen dürfen; Medien, die keinen uneingeschränkten Zugang zum Internet haben; ein Star-Regisseur, der offen die medialen Glanz-Leistungen Nord-Koreas bewundert und Menschenrechte für mentale Entgleisungen des Westens und für Schwäche hält – das zeigt den Traum Chinas von der EINEN Welt: Wenn wir die Welt nicht mit einer blutigen Revolution besiegen können, dann kaufen wir sie einfach nach und nach … und integrieren sie. Wie das aussieht, zeigen uns Tibet, Burma und Darfur.

 

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