Verfolgung von Falun Dafa durch KP-Regime: Eine Mutter verliert ihre gesamte Familie

Von 12. Juli 2020 Aktualisiert: 12. Juli 2020 11:25
Seit fast 21 Jahren verfolgt die Kommunistische Partei Chinas die Praktizierenden von Falun Gong mit unbarmherziger Härte.

Eine über 70-jährige Mutter in Zentralchina kämpft nach dem Verlust ihres jüngsten Kindes mit ihrem Dasein. Sie hatte zwei Söhne. Beide wurden während der anhaltenden Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas (KPC) getötet.

Beide ihrer Kinder waren jahrelangen Schikanen, Folter und Gefängnis ausgesetzt. Der Grund: Sie weigerten sich ihren Glauben an Falun Dafa aufzugeben. Dies geht aus einem Bericht auf der „Minghui“-Webseite hervor, die Informationen und Statistiken über die Verfolgung von Falun Dafa zusammenstellt.

In den knapp 21 Jahren der Verfolgung von Falun Dafa durch die KPC wurden Zehntausende Familien in China getrennt. Viele von ihnen werden sich nie wieder sehen.

Falun Gong, auch bekannt als Falun Dafa, ist ein spiritueller Kultivierungsweg, der auf den Grundsätzen Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht basiert. Im Juli 1999 ordnete der damalige Staatschef und Vorsitzende der Kommunistischen Partei Chinas, Jiang Zemin, eine Kampagne zur Auslöschung von Falun Gong an. Jiang fürchtete die Beliebtheit der Praxis und die Wirkung der traditionellen moralischen Lehre auf das chinesische Volk.

Falun Dafa wurde die populärste Form des Qigong in China. Die Chinesen erkannten, dass sich durch die Übungen und der traditionellen Lehre nicht nur Stress abbauen und die Gesundheit verbessern ließ, sondern sich auch die spirituelle Leere füllte – die die Kulturrevolution hinterlassen hatte. Die KPC erreichte mit der Kulturrevolution die systematische Zerstörung alter Traditionen und der 5000-jährigen chinesischen Kultur.

Xiaomin Chen, der jüngste Sohn, starb am 10. März im Alter von 51 Jahren. Erst im Januar wurde er aus dem Gefängnis entlassen. Er hätte sich bei seiner Entlassung in „kritischem Zustand“ befunden. „Abgemagert und unfähig zu essen“, berichtet „Minghui“.

Ein Falun-Dafa-Praktizierender, der im gleichen Gefängnis festgehalten wurde, sagte zu dem Medium: Chen und sein Bruder seien dort „schwer gefoltert worden, weil sie ihrem Glauben nicht abgeschworen hatten“.

Chen wurde demnach am 6. Juni 2016 zum dritten Mal verhaftet und in ein Gefangenenlager gebracht. Er sei ein Jahr lang festgehalten worden, bevor er im Juli 2017 heimlich und ohne Gerichtsverfahren zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wurde.

Vor seiner letzten Inhaftierung sei Chen in einem Zwangsarbeitslager festgehalten worden. Dort sei er mit elektrischen Schlagstöcken gefoltert worden.

Zudem wären seine Hände fest auf dem Rücken gefesselt und bis zum Nacken hochgezogen worden, während das Seil „tief in sein Fleisch schnitt“, schreibt „Minghui“ weiter.

Chen wurde demnach auf diese Weise über 30 Minuten lang gefesselt. Dann sei das Seil eine Zeit lang gelockert worden, um den Folterprozess schließlich zu wiederholen.

Chens Vater war der erste in der Familie, der 2001 im Zuge der Verfolgung verstarb. Der ältere Mann „ertrug enormen Stress“, schreibt „Minghui“. Er sei von den Behörden bedroht worden, als er „unermüdlich versuchte, die Freilassung seiner Söhne zu erwirken.“ Die beiden „wurden in Peking verhaftet, weil sie sich für das Recht, Falun Dafa zu praktizieren, eingesetzt hatten“.

Auf Minghui.org sind mehr als 4.300 Fälle von Foltertoten in China dokumentiert. Sie alle praktizierten Falun Dafa. Es wird angenommen, dass die tatsächliche Zahl der Toten viel höher liegt, da Tausende Fälle unbestätigt sind. Das chinesische Regime, so „Minghui“, kontrolliere „alle Einzelheiten der Verfolgung mit aller Härte“.

Das Original erschien zuerst in The Epoch Times USA (deutsche Bearbeitung von so)
Originalartikel: Family in the Chinese Regime’s Persecution of Falun Dafa

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