Chinesischer Übernahmeplan für amerikanische Solar-Stromwerke gescheitert

Epoch Times10. August 2018 Aktualisiert: 11. August 2018 7:32
Ein Manager von Shenzhen Energy sagte Reuters, dass seine Firma noch keine Nachricht bzgl. des Übernahmeplans von der US-Behörde CFIUS erhalten habe. Beide Seiten stornierten den Kaufvertrag am 4. August. Damit ist der Investitionsplan von Shenzhen Energy in den USA gescheitert.

Ein chinesisches Staatsunternehmen mußte auf seinen Übernahmeplan für drei Solar-Stromwerke in den USA verzichten, da die Genehmigung von der amerikanischen Regierung nicht erteilt wurde.

Das erklärte Shenzhen Energy Group Co., Ltd (abgekürzt Shenzhen Energy), ein 100prozentiges Staatsunternehmen in Südchina am 8. August.

Im Oktober 2017 hatte Shenzhen Energy diesen Kaufplan bekannt gegeben. Konkret hieß es: Shenzhen Energy werde in den USA ein Tochter Gesellschaft gründen und damit die Anteile der drei amerikanischen Energieerzeuger kaufen: RE Mojave Holdings LLC、RE Cantua Holdings LLC und REArabian Holdings LLC. Diese drei Firmen besitzen jeweils ein Solar-Stromwerk in Kalifonien. Der Kaufpreis sollte insgesamt 232 Mio. USD betragen.

Bis jetzt hat die amerikanische Behörde CFIUS (Committee on Foreign Investment in the United States) für den Deal noch keine Genehmigung an Shenzhen Energy erteilt. CFIUS ist ein ressortübergreifender Ausschuss der US-Regierung zur Kontrolle von Auslandsinvestitionen in den Vereinigten Staaten. Es untersucht die Auswirkungen von ausländischen Investitionen in amerikanische Unternehmen auf die nationale Sicherheit.

Ein Manager von Shenzhen Energy sagte Reuters, dass seine Firma noch keine Nachricht bzgl. des  Übernahmeplans von CFIUS erhalten habe. Beide Seiten stornierten den Kaufvertrag am 4. August. Damit ist der Investitionsplan von Shenzhen Energy in den USA gescheitert.

Das ist nicht der erste Fall für chinesische Käufer. CFIUS hatte davor bereits den Kaufplan des chinesischen Internet-Finanzdienstleisters Ant Financial an Moneygram (mit 1,2 Mrd. USD Kaufpreis) abgelehnt, sowie den Kaufplan von Hainan Airline an das Investitionsunternehmen Skybridge Capital (Kaufpreis 200 Mio. USD).

In den USA wurde am 26. Juli ein neues Gesetz erlassen, das überwiegend chinesische Investitionen betrifft. Insbesondere reguliert der „S. McCain National Defense Authorization Act“ den Umgang mit den chinesischen Investitionen. Das Gesetz stärkt die Rechte des CFIUS.  (yz/rls)

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