NahrungsergänzungsmittelFoto: über dts Nachrichtenagentur

Deutschland: Produktion von Nahrungsergänzungsmitteln auf Höchststand

Epoch Times8. Juni 2021 Aktualisiert: 8. Juni 2021 11:35
Mit der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln hoffen viele Menschen etwas für ihre Abwehrkräfte bewirken zu können.

Ob als Pille, Pulver oder Shake – viele Menschen erhoffen sich von der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln mehr Fitness und bessere Gesundheit.

Die Produktion von Nahrungsergänzungsmitteln hat 2020 merklich zugenommen. Das geht aus Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hervor, die am Dienstagmorgen veröffentlicht wurden.

Die Produktion stieg um elf Prozent auf einen Höchststand von rund 180.200 Tonnen an. Der Produktionswert stieg um fast ein Viertel, auf insgesamt 1,1 Milliarde Euro. Im Vergleich waren es im Jahr 2019 noch 162.300 Tonnen im Wert von knapp 900 Millionen Euro gewesen.

Produktionsanstieg im Winter

Im vierten Quartal 2020 wurden 47.000 Tonnen Nahrungsergänzungsmittel hergestellt zu einem Wert von 293,3 Millionen. Im Vorjahresquartal waren es noch knapp 42.000 Tonnen im Wert von 223,2 Millionen Euro gewesen.

Die Zahl der Unternehmen, die in Deutschland Nahrungsergänzungsmittel produzieren, hat sich erhöht: Von 52 Unternehmen im Jahr 2019 auf 56 im vergangenen Jahr. Nahrungsergänzungsmittel werden in der Produktionsstatistik seit 2019 gesondert erfasst.

Das Spektrum der in dieser Position enthaltenen Produkte ist vielfältig und reicht von Calcium- oder Magnesium-Brausetabletten über Johanniskrautdragees, eiweißhaltige Trinknahrung und Kieselerde bis zu Zink-Hefe-Kapseln. (afp/dts)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion