Der Drei Schluchten Staudamm - Eingriff in die Natur mit nicht abzusehenden Folgen für die Umwelt (Photo by China Photos/Getty Images)

Hauptdamm des Drei-Schluchten-Staudamms fertig gestellt

Epoch Times20. Mai 2006 Aktualisiert: 20. Mai 2006 8:47

Peking – Der Hauptdamm des größten Wasserkraftwerks der Welt ist am Samstag fertig gestellt worden, wie die staatlichen Medien in China berichteten. Er ist Teil des Drei-Schluchten-Staudamms, eines umstrittenen Bauvorhabens des kommunistischen chinesischen Regimes, für das mehr als eine Million Menschen umgesiedelt werden mussten. Der jetzt fertig gestellte Damm im Tal des Jangtse, des längsten Flusses in Asien, ist 185 Meter hoch und 2.309 Meter lang. Vor der geplanten Inbetriebnahme des Wasserkraftwerks 2008 müssen aber noch die letzten zwölf der 26 Generatoren des Damms installiert werden, wie die Behörden mitteilten. Die Auswirkugen auf die Umwelt sind nicht abzusehen. 

Das 1993 begonnene Mammutprojekt im Tal des Jangtse, des längsten Flusses in Asien, ist umstritten. Ingenieure und Umweltschützer warnen, dass der Staussee durch Abwasser von flussaufwärts gelegenen Städten verschmutzt werden könnte. In vielen Städten fehlen angemessene Kläranlagen. Im Rahmen des Dammbaus wurden 20 Millionen Yuan (2 Millionen Euro) für den Bau eines Schiffes verwendet, das jedes Jahr rund 200.000 Kubikmeter Abfälle aus dem See fischen soll.

(AP/DNE)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion