Superenergie bei der Meditation – wissenschaftlich gemessen

Von 3. February 2014 Aktualisiert: 13. Juli 2017 1:50
In einer Studie wurde die von tibetischen Mönchen bei der Meditation abgegebene Energie gemessen. Diese Arbeit eines Neurowissenschaftlers der Stanford University zeigt nicht nur, dass Meditierende sehr viel mehr Energie haben als Menschen die nicht meditieren, sondern zeigt auch die mystischen Wirkungen auf das Gehirn und seine Leistungsfähigkeit.

Die von Menschen ausgestrahlte Energie, die sie durch ein fortgeschrittenes Niveau in ihrer Meditations-Praxis erreicht haben – so wurde es nunmehr durch mehrere Studien belegt – überschreitet die Energie des normalen menschlichen Levels um das Hundert- oder Tausendfache.

1. Gamma-Wellen jenseits der Messbarkeit

Die Studie des Neurowissenschaftlers Richard Davidson von 2004 über die von tibetischen Mönchen bei der Meditation abgegebene Energie wurde von der Stanford University aufgezeichnet.

Davidson hatte die am weitesten fortgeschrittenen Mönche aus der Umgebung des Dalai Lama getestet, die eine Meditations-Praxis zwischen 15 bis 40 Jahren aufzuweisen hatten. Er maß die von ihrem Gehirn emittierten Gammawellen mit Elektroenzephalogramm (EEG) -Tests und Gehirnscan. Eine Kontrollgruppe von 10 Schülern ohne vorherige Meditationserfahrung wurde ebenfalls nach einer Woche Training getestet.

Gamma-Wellen werden als „eine der höchsten Frequenzen und wichtigsten elektrischen Gehirnwellen“ bezeichnet. Die Erzeugung von Gamma-Wellen erfordert die simultane Aktivität von Tausenden von Nervenzellen mit extrem hohen Geschwindigkeiten.

Davidson fand bei den von einigen der Mönche erzeugten Gammawellenaktivitäten eine stärkere und höhere Amplitude als alle bisher dokumentierten Fälle in der Geschichte. Außerdem war bei ihnen die Bewegung der Wellen viel besser organisiert als bei der nicht-meditierenden Kontrollgruppe.

Es wurde auch gezeigt, dass Meditation zu einer Umverteilung der grauen Substanz im Gehirn führen und ihren Verlust verhindern kann. Der Verlust der grauen Substanz hat Auswirkungen auf viele psychische Funktionen, wie die Kontrolle von Emotionen, Impulsen, Gedanken und Bewegungen. Dies liegt daran, dass der Nucleus caudatus, der diese und noch weitere Funktionen steuert, sich innerhalb der grauen Substanz befindet.

2. Qigong Meister emittieren Infraschallwellen 100 bis 1000-fach über dem normalen Niveau

Im Jahr 1998 führten Professor Lu Yanfang und Dutzende von amerikanischen Wissenschaftlern bei Qigong-Meistern in China Forschungen durch.

Qigong ist eine uralte Praxis, die Energie kultiviert, nicht nur durch meditative Übungen, sondern auch durch die Verbesserung des Geistes und der Natur des Herzens, so wie es ja auch heißt, dass der Körper und Geist eins seien. Es ist bekannt, dass das eine heilende Wirkung hat.

Bei ihrer Forschung fanden sie, dass Qigong-Meister in der Lage waren, mächtige Ausbrüche von Infraschallwellen zu emittieren, 100 bis 1000-mal so stark wie sonst von Menschen allgemein üblich.

Nach nur ein paar Wochen Training wiesen Anfänger in der Praktik der Meditation das Fünffache an Infraschall-Energie im Vergleich zu den Werten auf, die sie vor dem Training produziert hatten.

Eine ähnliche Studie an der Pekinger Hochschule für Traditionelle Chinesische Medizin, die im Jahr 1988 veröffentlicht wurde, ergab, dass das Qi, das von Qigong-Meistern emittiert wurde, zum Teil als Infraschallwellen gemessen werden konnte, die 100-mal stärker als die eines gewöhnlichen Menschen waren. Beide Studien wurden vom China-Institut Healthways aufgezeichnet.

3. Mönche konnten Wärme abgeben, wo andere schon erfrieren würden

Ein in Nordindien durchgeführtes Experiment mit tibetischen Mönchen wurde in einem 2002 in der Harvard University Gazette erschienenen Artikel beschrieben.

Die Mönche wurden nur dünn bekleidet in einen Raum mit einer Temperatur von 4° C geführt. Dort traten sie in einen Zustand der tiefen Meditation ein. Ihnen wurden in kaltem Wasser eingeweichte Tücher über die Schultern gelegt. Unter diesen Bedingungen würde ein normaler Mensch unkontrolliert zu zittern beginnen und der Abfall der Körpertemperatur könnte sogar zum Tod führen, so der Artikel.

Die Mönche blieben jedoch warm und die Tücher wurden von ihrem Körper getrocknet. Sobald die Tücher trocken waren, wurden ihnen weitere nasse kalte Laken übergehängt. Im Laufe von mehreren Stunden trocknete jeder Mönch drei Tücher.

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Herbert Benson, der die Technik der Meditation 20 Jahre lang studiert hatte, sagte der Zeitung: „Buddhisten spüren, dass die Realität, in der wir leben, nicht die letztgültige ist. Es gibt eine andere Realität, die wir erschließen können, die unabhängig von unseren Emotionen und unserer Alltagswelt ist. Buddhisten glauben, dass dieser Zustand des Geistes durch Meditation erreicht werden kann und wenn man Gutes für andere tut.“

Er sagte, dass die Hitze, die der Körper während der Meditation entwickelte, nur ein Nebenprodukt der Meditation war. Viele solcher Versuche sind mit Menschen, die meditieren, durchgeführt worden, und es gab dabei Befunde, dass einige von ihnen in der Lage sind, große Mengen von verschiedenen Arten von messbarer Energie auszustrahlen. Sie sind auch in der Lage, den Stoffwechsel und andere körperliche Prozesse zu kontrollieren.

4. Erstaunliche Heilungen

Viele Praktizierende von Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, sind Berichten zufolge von chronischen und schweren Krankheiten geheilt worden. Falun Dafa ist eine Meditations-Disziplin, die Körper und Geist pflegt. Die drei wichtigsten Grundsätze nach der Überzeugung dieser Meditations-Schule sind die kosmischen Eigenschaften Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht/Toleranz.

Lara C. Pullen, Autorin für medizinische Fachartikel, interviewte im Jahr 2000 einige Falun Gong-Praktizierende für einen Artikel, der in der Health Watch CBS veröffentlicht wurde.

Bei Sen Yang aus Chicago, zu der Zeit 39 Jahre alt, war eine chronische Hepatitis diagnostiziert worden. Er sagte Pullen: „Ein Arzt sagte mir gerade heraus: Es gibt keinen Weg, ihre Krankheit wirklich zu heilen. Sie werden sie für den Rest Ihres Lebens behalten.“

Nach einer Weile des Praktizierens von Falun Dafa wurde bei einer neuerlichen körperlichen Untersuchung bei allen seinen 32 Testergebnissen festgestellt, dass alle Werte im Normbereich waren, auch diejenigen, die Indikatoren für seine Krankheit waren.

„Zu Anfang des Praktizierens änderte sich mein körperlicher Zustand sehr schnell. Beim Gehen war mein Körper so leicht, es war fast so, als ob ich schwebte“, sagte er.

Falun Dafa-Praktizierende erklärten, dass die Praxis nicht dafür gedacht ist, Krankheiten zu heilen, aber es sei eine natürliche Wirkung, wenn man den eigenen Geist zu verbessern sucht und die meditativen Übungen praktiziert. Die dabei sich entwickelnde Energie hätte unter anderen Effekten die Stärkung des Körpers zur Folge.

Zhi Ping Kolouch, eine 43-jährige Falun Gong-Praktizierende, sagte zu Pullen: „Wenn ein Mensch in seinem Herzen elendig ist, wird er krank.“

Originalartikel auf Englisch: Superhuman Energy Cultivated by Meditators: It’s Science

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