Insider packt aus: „So liefert Chinas KP-Militär heimlich Waffen an Terroristen“

Von und 1. Dezember 2015 Aktualisiert: 1. Dezember 2015 17:04
„Chinas Regime treibt mit Terroristen weltweit geheimen Waffenhandel“. Das sagt ein Insider der chinesischen Waffenindustrie, nachdem herauskam, dass die Terroristen von Paris mit Kalaschnikows aus China mordeten. Er erklärt, wie das KP-Regime als Terror-Unterstützer weltweit agiert – durch einen weitreichenden Handel mit Rüstungsgütern.

Der Whistleblower ist selbst Generalingenieur eines großen Waffen-Exporteurs aus China und war direkt an Geschäften beteiligt. Gegenüber dem Radiosender „Sound of Hope“ enthüllte er, wie das kommunistische Regime seit Jahrzehnten Waffen an Terrorgruppen und Regierungen weltweit liefert – der „Islamische Staat“ ist nur ein Kunde auf der langen Liste, die von Afghanistan bis Nahost und Afrika reicht.

Was der Insider erzählt, hört sich an wie aus einem James Bond-Film. Natürlich unterstützen auch andere Regierungen Terroristen – doch der Umfang und die Skrupellosigkeit mit dem das chinesische KP-Regime vorgeht, ist einzigartig. Hier gilt die Gangster-Regel „Hauptsache, der Kunde ist loyal“ – egal, wer er und seine Ziele sind.

Dass das KP-Regime zum globalen Terror-Unterstützer avancierte, hatte nicht nur ideologische, sondern auch ganz praktische Gründe: Im Kalten Krieg produzierte China sehr viele Waffen für den Eigenbedarf – da es jedoch keinen größeren Konflikt gab, in dem sie benötigt wurden, stapelten sich in den Arsenalen mit der Zeit tausendfach überalterte Ausrüstungen. Da gab es zwei Möglichkeiten: Entweder verschrotten oder verkaufen. Man entschied sich für letzteres.

Das Verrückte: Die Militärs bereichern sich am Waffenexport ausschließlich selbst und die chinesische Staatskasse sieht keinen Cent davon. Die Geldströme laufen auf ausländische Konten. Und manchmal werden die Waffen auch großzügig verschenkt – um die Kampfideologie der KP zu exportieren und Unterstützer im Ausland zu gewinnen, welche die dortigen Regierungsstrukturen untergraben.

Als Beispiele nannte der Informant Waffendeals mit Somalia, die er selbst mitorganisierte.

So findet das Regime potentielle Kunden

Durch ihre Botschaften erfahren die Chinesen weltweit vom Bedarf der Käufer. In Somalia zum Beispiel wussten die Diplomaten genau bescheid, wer zur Regierung und wer zur Rebellenarmee gehörte – man hielt Kontakt zu beiden Seiten. Beim gemeinsamen Abendessen erfahren die Botschafter, welcher Bedarf bei welcher Gruppierung besteht … Agenten melden diesen zunächst an Chinas Auswärtiges Amt und von dort läuft die Information zum Verteidigungsministerium. Dieses wiederum informiert die Waffenexporteure.

Die Exporteure verfügen über Dolmetscher, um die Details des Deals abklären zu können. Sollte ihnen die entsprechende Sprache fehlen, wenden sie sich an die Stasi, die in den Akten der Pekinger Fremdsprachen- und Diplomaten-Unis nach vertrauenswürdigen Kandidaten sucht.

Wenn der passende Dolmetscher gefunden ist, nimmt er direkten Kontakt mit dem obersten Chef des Waffenunternehmens auf und es kommt zur Face-to-Face-Verhandlung mit dem Kunden.

Meist findet diese in einem Drittstaat statt. Mit freundlicher Unterstützung der chinesischen Botschaft vor Ort wird das Meeting zwischen Waffenhändler und Kunden diskret in einem Hotelzimmer arrangiert. Die Vertreter von Somalias Rebellenarmee logierten dort als normale Geschäftsleute.

Ist die Verhandlung abgeschlossen und die Details geklärt, muss der Exporteur die Waffen liefern. Auch das läuft ganz unbürokratisch – ein Anruf genügt. Ein General der entsprechenden Militärregion ruft den Zuständigen des Waffenlagers an, der auch ein Top Funktionär ist – er kündigt an, wann Herr X mit mehreren LKWs auftauchen wird, um die Ware abzuholen …

Wo die Übergabe stattfindet, hängt vom Käufer ab:

Falls es Rebellen oder Piraten sind, wird China internationale Gewässer vorschlagen. Ein Kriegsschiff fährt zur vereinbarten Stelle auf offener See, ebenso die erwähnten Somalier, welche mit großen Fischkuttern oder von Piraten gekaperten Frachtern kommen. (Chinas Flotte des Südchinesischen Meeres hat bei dieser Methode im gesamten Südpazifik und Indischen Ozean Heimvorteil, denn man kreuzt dort regulär.)

Sollte der Käufer ein Binnenland sein, wie zum Beispiel Afghanistan, dann werden die Chinesen eine Übergabe an der chinesischen Grenze arrangieren. Der Waffentransport bekommt einen Freifahrtschein von Militär und Stasi, wobei niemand berechtigt ist, den Inhalt des Transports zu kontrollieren.

Wohin fließt das Geld?

Der Kunde überweist das Geld auf ein Konto der Exportfirma in US-Dollar oder Hongkong-Dollar. Die Firma hat den Überblick, auf welchem Konto die Zahlung eingeht, und nur wenige Generäle haben Vollmachten über diese Konten.

Die am Deal Beteiligten schieben sich dann ihre Anteile durch diskrete Hinweise zu. (Zum Beispiel: „Herr X, haben Sie schon mal daran gedacht, in den USA ein Haus zu kaufen? … Das Geld dazu gibt’s auf Konto Y.“)

Obwohl die Waffen mit Steuergeldern produziert wurden, landet das Geld aus den Verkäufen in privaten Taschen und geht dem chinesischen Staat verloren. Weil die Struktur des KP-Regimes sich in jeden Gesellschaftsbereich erstreckt und es auch die „Bank of China“ in vielen Ländern und Städten gibt, laufe der Geldfluss sehr reibungslos, so der Whistleblower. Das KP-Regime funktioniere in dieser Hinsicht wie eine Maschine – wenn oben ein Chef befiehlt, müssen die Leute unten es ausführen.

Warum verkauft die KP an Extremisten?

„Weil sie leicht zu kontrollieren sind“, so der Informant.

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Manchmal geht das Regime so weit, dass es den Kunden direkte Befehle gibt, wie und gegen wen sie die Waffen einzusetzen haben – speziell wenn die Ware verschenkt wird. In Somalia gab es diesen Fall. Damals sagten die Chinesen: „Wir schenken sie euch unter zwei Bedingungen: 1. Ihr müsst die Waffen unbedingt zum Kampf gegen Eure Regierung einsetzen und dabei unseren Anweisungen folgen. Ihr müsst Parlament und Präsidenten angreifen, sobald WIR Befehl dazu geben. 2. Auch auf ausländische Botschaften in Somalia müsst ihr ab und zu Anschläge verüben, damit dort Chaos herrscht.“

Chinesische Waffen beim IS

Und wie sieht die KP-Verbindung zum „Islamischen Staat“ aus? Sound of Hope zitierte hierzu einen Bericht der NGO Conflict Armament Research, die Waffenwracks und Munition von den Schlachtfeldern in Syrien und Irak analysierte. Es kam heraus: Viele vom IS verwendete Waffen stammen aus chinesischer Produktion. Von den gefundenen Kugeln, die in den 1980ern hergestellt wurden, waren 60 Prozent aus China. Ab 2010 hergestellte Kugeln kamen zu 30 Prozent aus China.

Beispiel Hamas: 2009 berichteten Israels Medien unter Berufung auf Militärkreise, dass die Hamas vier in China hergestellte Raketen auf die südisraelische Stadt Beersheb abfeuerte.

Auch fotografierten Westmedien 2014, wie die Hamas bei einer Militärparade 107 chinesische Raketenwerfer präsentierte.

„Die KP schließt mit solchen Terroristen Verträge ab, weil die Rebellenarmeen und Terrororganisationen meist nicht so viel Geld haben und die KP keine moralischen Tabus kennt“, so der Whistleblower.

Chinas Waffen sind beliebt, weil relativ günstig: Für 1.000 Dollar bekommt man schon zwei chinesische AK47, während eine einzige französische Kalaschnikow 4.000 Dollar kostet.

KP kennt keine Tabus

Das KP-Regime interessiert nur eines: Dass der Käufer loyal ist. Auch ist es für Terror-Organisationen schwieriger, bei Westmächten direkt Kunde zu werden.

Die KP ist dagegen offen für alles. In Afghanistan, Pakistan und Pamir in der Mongolei sitzen Guerillas, die Chinas AK47 benutzen und dafür kostenlos Munition bekommen – soviel sie wollen. Die KP schaut beim Waffenexport nicht so genau auf´s Geld, denn auch der Export der marxistisch-leninistischen Kampfideologie und die Sabotage an der freien Weltordnung stehen auf ihrer Agenda.

Der Höhepunkt der Waffen-Exporte war von 1983-89, so der Informant. In China gibt es 14 große Waffen-Exportunternehmen, die so unauffällige Namen haben wie „Guangzhou Maschinenbau“ und alle zu den großen Staatsunternehmen zählen.

„Oberflächlich wurden Waffen-Deals innerhalb des Heeres verboten, aber nach meiner Information geht der Handel weiter.“