Berner Amokfahrt und der importierte Wahnsinn zwischen Kurden und Türken

Epoch Times16. September 2015 Aktualisiert: 16. September 2015 19:51
Nach einer zweijährigen Waffenruhe zwischen der kurdischen PKK und der türkischen Armee wird seit Juli diesen Jahres wieder heftig gekämpft. Doch der Krieg bleibt nicht im Krisengebiet, sondern lebt in den Köpfen der Menschen weiter, nicht bei allen, aber bei vielen...

Bern, Schweiz, Freitag, 12. September: Schreckliche Szenen erreichen uns, Mütter, die eilig ihre mit ihren Kinderwagen flüchten, Männer und Jugendliche, die wie wild aufeinander einprügeln, Autos werden demoliert, die dann in Todesangst in die Menschen hereinfahren und sie durch die Luft schleudern…

Türkische Nationalisten gegen Linksautonome und Kurden

Eine genehmigte türkische Demonstration der UETD (Union Europäisch-Türkischer Demokraten), die der Regierungspartei AKP nahesteht, gegen Terrorismus und die PKK im schweizerischen Bern endete mit einer Straßenschlacht.

Der Aufruf zur Gegen-Demo kam von der linksautonomen Gruppierung Revolutionäre Jugend Bern, die „Gegen Krieg und das Massaker in Kurdistan“ demonstrieren wollte. Doch die Polizei entzog der Gruppe kurz vor Versammlungsbeginn die Genehmigung wieder. Die Polizei versuchte die mehrere hundert Personen umfassende Menge zum Verlassen des Veranstaltungsortes zu bewegen. Nachdem die Leute sich geweigert hatten, beschloss die Polizei die Räumung des Platzes. Dabei kam es zu Angriffen auf die Polizei, mehrere Beamte wurden verletzt. Die Polizei setzte Tränengas und Gummischrot ein. Es werden 22 Personen verletzt.

Am Rande der Demo passiert eine dramatische Situation…

Zwei mit Türken besetze PKWs werden von der Polizei zu einem Parkplatz umgeleitet. Mehrere Kurdengruppen bereiteten sich hier auf eine Gegen-Demo vor. Dann muss einer der Demonstranten den Aufkleber der „Grauen Wölfe“, einer rechtsgerichteten türkischen Partei auf einem der beiden Autos gesehen haben. Dann erfolgte der Angriff.

Der kurdische Mob zerrt den 53-jährigen Beifahrer eines schwarzen Mercedes Kombi aus dem Wagen und schlägt auf ihn ein. Der Fahrer (49) steigt aus und versucht seinem Freund zu helfen, vergebens. Auch auf ihn wird u.a. mit Eisenstangen eingeprügelt. Im Fond des Wagens sitzen die Cousine (31) des Fahrers und seine Tochter (21).

Blutender Fahrer will seine Familie retten und fährt in die Menge

„Wir wollten alle nur weg! Es war wie in einem Zombiefilm“, sagte die 31-jährige junge Türkin. Der blutüberströmte Fahrer kletterte wieder auf den Fahrersitz, rast in Panik los und erwischt eine Gruppe der Kurden. Menschen fliegen durch die Luft. Dann sehen sie den zweiten PKW, der einem Bekannten gehört. Auch dieser wird angegriffen. Hinten sitzen die beiden Töchter des Beifahrers, der bei der Attacke noch einen Messerstich in den Hals bekommt. Einem der Mädchen wird der Arm gebrochen, berichtet „Blick.CH“. Die Familie des türkischen Fahrers erhalte nun Todesdrohungen…

Wie sagt ihr immer so schön ? tfuuu in dein Gesicht ? Wie ehrelos muss man sein ? Schaut mal den Typen der sich die Stange nimmt, oder den Typen am Ende der dem Mädchen auf dem Boden noch mal ins Gesicht tritt….Menschen die auf dem Boden liegen zu treten ist ehrelos ! Den Rest denkt euch selber ! #Armselig !

Posted by Guerilla Minds on Dienstag, 15. September 2015

Mannheim, Samstag, 13. September: Schon vor der Veranstaltung gab es eine nichtgenehmigte Gegendemo von 70 Kurden, die von der Polizei aufgelöst wird. Als dann die türkische Demo mit etwa 2.000 Teilnehmern gegen die Anschläge der kurdischen PKK friedlich zu Ende geht und die Leute schon am Heimgehen sind, kommt es doch noch zu verbalen Provokationen zwischen Kurden und Türken. Erst das energische Dazwischengehen der Polizei verhindert eine Eskalation. [mehr…]

Hannover, Samstag, 13. September: Gegner und Unterstützer der kurdischen PKK geraten aneinander, ein Kurde wird durch einen Messerangriff schwer verletzt. [mehr…]

Frankfurt am Main, Donnerstag, 10. September: Als 400 Türken einen „Solidaritätsmarsch zum Gedenken an gefallene türkische Soldaten“ abhielten, werden diese von kurdischen Aktivisten mit Steinen und Flaschen beworfen, es kommt zu heftigen Schlägereien, teilweise mit der Polizei.

Bielefeld, Donnerstag, 10. September: Maskierte Jugendliche versuchen eine türkische Moschee an der Herforder Straße zu stürmen, ein Vertreter der Moschee kann sich ins Innere flüchten und die Türen verschließen. Die jungen Männer randalieren daraufhin vor dem angrenzenden türkischen Kulturverein. Die Randalierer schlugen Autoscheiben ein und sprühten PKK-Symbolik auf Autos und Wände. Die Moschee wurde allerdings nicht beschmiert. Sowohl der Verein als auch die Moschee werden dem Umfeld der rechtsextremen türkischen Grauen Wölfe zugerechnet. Die Polizei rückte mit mehreren Streifenwagen aus. Noch am Abend wurden Untersuchungen beim Kurdistan-Zentrum durchgeführt.

Berlin, Donnerstag, 10. September: Die Berliner Zeitung berichtete am Donnerstag von einer Straßenschlacht zwischen türkischen Nationalisten und Kurden. Etwa 1.000 Menschen hatten gegen türkische Angriffe auf PKK-Kämpfer im Nordirak demonstriert. Begleitet wurde der Demonstrationszug von einem provozierenden protürkischen Autokorso. Dann warfen die Kurden mit Flaschen und Steinen, „eroberten“ einige türkische Fahnen. Eine Hundertschaft der Polizei beruhigte die Lage am Kottbusser Tor…

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Remscheid, Donnerstag, 03. September: Eine Demonstration von 80 Kurden wird von türkischen Männern angegriffen. Es wird vermutet, dass es sich um Anhänger der Grauen Wölfe, erklärter Gegner der PKK handelte, was jedoch von der Polizei nicht bestätigt wurde. Durch den Einsatz der Beamten konnten die Kontrahenten getrennt werden, Schlimmeres wurde verhindert.

Berlin-Kreuzberg, Montag, 17. August: Unbekannte werfen Pflastersteine in die Scheiben einer Moschee des türkisch-islamischen Kulturvereins Ditib in der Obentrautstraße und hinterlassen einen roten Schriftzug, der nach Polizeiangaben „IS und AKP angreifen“ lautete, wobei AKP die regierende Partei in der Türkei ist. Seltsamerweise wurde auch ein Antifa-Symbol hinterlassen.

Kornwestheim, Montag, 10. August: Die Scheiben einer Moschee des türkischen Vereins ATIB werden eingeworfen und die Wände mit PKK-Schriftzügen beschmiert. Der ATIB stellt sich selbst als gemäßigte islamische Organisation dar.

Kommt diese Situation überraschend? Nicht für alle, die Bundeskanzlerin weiß zumindest schon seit 2011 davon… [Video-Podcast, 18.06.2011, Stelle: 1:42] (sm)