Experte schlägt vor: Pensionsalter erhöhen um Asly-Kosten zu decken

Epoch Times10. September 2015 Aktualisiert: 10. September 2015 13:59
Die Kosten für die Unterbringung und Verpflegung der Hunderttausenden Flüchtlingen in Deutschland sind enorm. Ein deutscher Finanzexperte schlägt deshalb vor, das Rentenalter der Bundesbürger wieder zu erhöhen.

Seit Beginn des Jahres sind bereits über 350.000 Migranten in die EU eingereist. Bis Ende 2015 werden in der deutsche Bundesrepublik insgesamt bis zu 800.000 Migranten erwartet. Die Europäische Kommission bezeichnet die derzeitige Situation, als die "die schlimmste Flüchtlingskrise seit dem zweiten Weltkrieg". 

Diese Hundertausenden Flüchtlinge in Deutschland brauchen Unterkünfte, Kleidung, Essen, medizinische Versorgung und vieles mehr. Das kostet Geld. 

Um die Kosten dafür zu decken schlägt der Finanzexperte des ifo-Instituts, Niklas Potrafke, nun vor, Einsparungen bei den Renten vorzunehmen.

Er verlangt, das Pensionsalter wieder anzuheben. Mit 63 in Rente zu gehen, müsste abgeschafft werden, so der Experte, berichtet die Webseite mopo24.de unter Berufung auf MDR-Info. Die Senkung des Renteneintrittsalters von 65 auf 63 Jahre würde Milliarden Euro kosten.

Dieses Geld könne man für die Versorgung und Unterbringung der Migranten ausgeben, so Potrafke. Er meint, dass die Bundesbürger länger arbeiten sollten, um die deutsche Wirtschaft zu entlasten. (so)

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