Angst- und Schlafmittel können das ALS-Risiko um bis zu 34 Prozent erhöhen
Die Ergebnisse einer neuen Studie weisen darauf hin, dass die regelmäßige Einnahme von Psychopharmaka mit einem erhöhten Risiko für eine schwere Erkrankung des Nervensystems in Verbindung steht.

Schwedische Studie: Gängige Schlaf- und Angstmittel könnten das ALS-Risiko stark erhöhen – bei manchen Medikamenten um über 35 Prozent. Ein kausaler Zusammenhang ist nicht bewiesen, doch die Forscher fordern bessere Langzeitbeobachtungen der Millionen Betroffenen.
Foto: Yuliia Kaveshnikova/ iStock
Eine neue schwedische Studie warnt: Menschen, die regelmäßig gängige Angstmedikamente oder Schlafmittel einnehmen, könnten ein deutlich erhöhtes Risiko haben, an Amyotropher Lateralsklerose (ALS) zu erkranken. Bei manchen Psychopharmaka lag das Risiko in der Untersuchung sogar um mehr als ein Drittel höher.
Zwar belegt die Studie keinen direkten Kausalzusammenhang, also dass die Medikamente ALS eindeutig auslösen, doch die Ergebnisse sind laut den Studienautoren alarmierend genug. Sie fordern eine intensivere langfristige Überwachung der Millionen Menschen, die weltweit auf solche Präparate angewiesen sind.
ALS ist eine unheilbare, fortschreitende Erkrankung des Nervensystems, bei der die Betroffenen nach und nach die Kontrolle über Bewegungen, Sprache und schließlich auch das Schlucken und Atmen verlieren.
Wichtigste Ergebnisse
Psychiatrische Erkrankungen im Zusammenhang mit ALS
Dieser Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „Anxiety and Sleep Medications May Increase ALS Risk Up to 34 Percent“. (deutsche Bearbeitung kr)

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