Auf den Abend: Vladimir Horowitz spielt Schubert

Epoch Times16. Mai 2018 Aktualisiert: 16. Mai 2018 20:43
Aus der Reihe Epoch Times Musik – Für Liebhaber.

Franz Peter Schubert (1797-1828), gespielt von Vladimir Horowitz (1987) in Wien.

Das Impromptu Nr. 3 in B-Dur wird „Rosamunde“ genannt, da das Thema eine Variation seiner Bühnenmusik ist. Dieses Thema hatte Schubert bereits im Streichquartett Nr. 13 a-Moll, D. 804, auch „Rosamunde“ genannt, verwendet.

Vladimir Horowitz (1903-1989) war ein ukrainischer Pianist, der um 1925 auswanderte und 1944 US-amerikanischer Staatsbürger wurde. Er wollte eigentlich Komponist werden. Horowitz zählte zu den größten Pianisten des 20. Jahrhunderts und wurde als letzter echter Romantiker am Klavier bezeichnet („The Last Romantic“).

Er sagt:

Klavierspiel besteht aus Vernunft, Herz und technischen Mitteln. Alles sollte gleichermaßen entwickelt sein. Ohne Vernunft sind Sie ein Fiasko, ohne Technik ein Amateur, ohne Herz eine Maschine.“

Und:

Es ist die Stille, die zählt, nicht der Applaus. Jeder kann Applaus haben. Aber die Stille, vor und während des Spiels, das ist das Größte.“

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