Das Team der Epoch Times: Weihnachten ist …

Epoch Times24. Dezember 2011 Aktualisiert: 24. Dezember 2011 14:15

Vom 1. Dezember bis einschließlich 24. Dezember veröffentlichten wir unseren „Prominenten-Adventskalender“. Heute erzählt das Team der Epoch Times aus dem Berliner Hauptstadtbüro seine Weihnachtserinnerungen und wünscht damit allen Lesern fröhliche Weihnachten 2011!

Meilin Klemann erlebte als Argentinierin Weihnachten im Sommer:

„Als Kinder lebten wir in Buenos Aires. Dorthin kam auch der Weihnachtsmann. Wir hatten einen Baum, Geschenke, sogar Weihnachtsgebäck. Doch den 25. Dezember verbrachten wir im Garten, mit einer Familien-Grill-Party am Swimmingpool. So kannte ich Weihnachten.“

Anke Wangs Weihnachtserinnerungen drehen sich vorallem um Erwartungen:

„Ich erinnere mich als Kleinkind saß ich einmal am Lametta-Baum, inmitten toller Spielsachen und Geschenke und deren leeren Verpackungen und war ziemlich überfordert von all dem Überfluss. Deshalb entschloss ich mich, mit einem Pappkarton zu spielen. Das hatten sich meine Eltern bestimmt anders vorgestellt.

Als ich älter war, hatte meine Familie zu Weihnachten einmal geschäftlich Gäste aus Fernost zu Besuch. Voller Stolz präsentierten meine Eltern ihnen den Baum, der dieses Jahr zum ersten Mal mit Elektrokerzen geschmückt war! Dies enttäuschte jedoch gerade unsere Gäste: Sie hatten gehofft, einen traditionellen Weihnachtsbaum mit Wachskerzen zu sehen …“

Rosemarie Frühauf liebte das Abweichen von Ritualen:

„In meiner Familie lief Weihnachten immer sehr geregelt und gemütlich ab: In die Kirche gehen, ein kleines Abendessen und dann endlich ab unter den Weihnachtsbaum – den wir natürlich vorher nicht sehen durften – zum Geschenke auspacken.

Das witzigste Weihnachten war allerdings eines, wo es mal anders lief. Irgendwie hatte es mein Vater, ein oberfränkischer Polizeibeamter, jahrelang geschafft, um eine Nachtschicht am 24.12. herumzukommen. Nur einmal nicht. Da durfte er sich am Heiligabend mit einer handvoll Kollegen bei Kaffee und Plätzchen die Zeit vertreiben. Meine Mutter nahm mich und meine kleine Schwester zu vorgerrückter Stunde mit zur Dienststelle, um ihm einen Besuch abzustatten. Für die Verkehrspolizisten meiner kleinen Heimatstadt muss es ein unglaublich öder Abend gewesen sein. Für uns Kinder war „Weihnachten bei der Polizei“ jedoch äußerst spannend und lustig.“

Zhihong Zheng, stellvertretende Geschäftsführerin der Epoch Times, erzählt von ihrer ersten deutschen Weihnachtserfahrung:

Meine ersten Weihnachten hier in Deutschland habe ich gemeinsam mit einer deutschen Familie gefeiert. Natürlich war ich neugierig darauf, wie die Deutschen feiern. Die Schwester meiner Deutschlehrerin, die ich in China hatte, hatte mich dazu eingeladen. Da war ich schon am Nachmittag und wir sind gemeinsam vom Essen zur Kirche gegangen und haben an einem Gottesdienst teilgenommen (das war auch mein erster Gottesdienst!). Dann sind wir zurück und haben Abend gegessen. Beim Essen war ich sehr überrascht, weil es ein Fondue gab, das war für mich wie chinesischer Feuertopf …

Nach dem Essen wurde gemeinsam etwas gespielt und die Geschenke aufgemacht. Ich habe einen Schal und Handschuhe als Geschenk bekommen und hatte auch Sachen aus China als Geschenke mitgebracht.

Für mich war es schon sehr unterschiedlich zu unserer Art zu Feiern. In China ist alles ganz locker, das Zusammensein mit der Familie ist sehr eng. In Deutschland ist da auch die Form wichtig, alles muss schön sein, der Tisch muss auch sehr schön gedeckt sein. Das fand ich aber auch sehr angenehm.“

 



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