Disney`s Weihnachtszauber

„Verwünscht“ – Komödie, Musical & Animation in einem Film
Titelbild
Der deutsche Kinostart wurde auf den 20. Dezember vorverlegt. (Foto: Walt Disney Studios Motion Pictures Germany/EPT)
Von 21. Dezember 2007

Es war einmal…und das ist schon lange, lange her – eine liebreizende Prinzessin mit Namen Giselle. Am Tag ihrer Hochzeit mit Prinz Edward jedoch wird das wunderschöne Mädchen von seiner bösen Schwiegermutter in spe in einen Wunschbrunnen geworfen und dadurch in eine grauenhafte, kalte Welt geschleudert, eine Welt in einer anderen, schrecklichen, modernen Zeit, in „die Welt ohne Happy End“: das heutige New York.

Und was wie ein typischer Walt-Disney-Zeichentrickfilm mit niedlichen sprechenden Tieren und herzergreifenden Liedern anfängt, entwickelt sich zu einer bezaubernd romantischen Komödie mit Echtweltcharakter. Doch auch die Liebe geht im heutigen Manhattan oft andere Wege als in der Märchenwelt Andalasia: Während der selbstverliebte Prinz Edward Giselle „nachreist“, um sie ins Märchenreich zurückzuholen, erobert der geschiedene Robert das Herz der Prinzessin.

US-Kassenkracher…

Das diesjährige Disney-Weihnachts-Highlight spielte allein über „Thanksgiving“ in den USA mehr als 50 Millionen Dollar in die Kinokassen. Neben Amy Adams („Junebug“) als Giselle, Susan Sarandon als böse Königin Narissa und James Marsden („X-Men“) als Edward der Märchenprinz, spielt Patrick Dempsey („Sweet home Alabama“) mit dem alleinerziehenden Vater und Scheidungsanwalt Robert eine der Hauptrollen in dieser herrlichen Komödie von Regisseur Kevin Lima („König der Löwen“). Für die musikalische Untermalung sorgt Erfolgskomponist Alan Menken („Arielle“, „Pocahontas“).

…mit Dr. McDreamy

Frauenschwarm Patrick Dempsey, zuletzt in der vierten Staffel der beliebten US-Arztserie „Grey’s Anatomy“ als Dr. Sheperd („Dr. McDreamy“) zu sehen, ist im echten Leben verheiratet, er und seine Frau Jillian haben eine kleine Tochter und zehnmonatige Zwillingssöhne. Über seine Rolle als Robert sagt er: „Er ist Scheidungsanwalt, selbst geschieden, und erzieht seine kleine Tochter allein. Seine Frau hat ihn verlassen, und eine Märchenprinzessin taucht in seinem Leben auf. Er hält sie zwar für verrückt, aber komischerweise fühlt er sich trotzdem zu ihr hingezogen. Ich bin der echte Mensch, der in ihre Fantasiewelt eindringt. Meine Figur ist in erster Linie Vater, und seine gesamte Motivation erklärt sich durch seine Tochter. Auf gewisse Art und Weise stehe ich stellvertretend für die Zuschauer: Was würden sie in dieser verrückten Situation tun? Warum lasse ich sie in meine Wohnung und in mein Leben? Wie überzeuge ich die Zuschauer davon? Sie ist eine Märchenprinzessin, die in der Realität landet und ich der Mann, der eine Fantasiewelt betritt.“

Seine fünfjährige Tochter Tallulah hat ihn immer wieder am Set besucht: „Sie war während der ganzen Tanzszenen da und konnte die ganzen Prinzen und Prinzessinnen sehen, und es war wirklich anrührend, sie dabei zu beobachten, weil das Ganze sie so mitgerissen hat.“ Doch auch Väter haben so manche Rolle im Leben zu spielen: „…neulich haben wir sie zur Bühnenaufführung von „König der Löwen“ mitgenommen. Und jetzt, wenn ich abends nach Hause komme, muss ich die Tanznummern mit ihr durchspielen! Normalerweise muss ich die Hyäne sein.“

Text erschienen in Epoch Times Deutschland Printausgabe Nr. 18



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