Musik am Abend: Peer Gynt – Die berühmten Suiten 1 und 2 der „Morgenstimmung“

Epoch Times28. April 2018 Aktualisiert: 31. Januar 2019 20:41
Aus der Reihe Epoch Times Musik – Für Liebhaber.

Edward Grieg (1843-1907) war der größte norwegischer Pianist und Komponist der Romantik. Er wurde weltweit bekannt durch die Suiten 1 und 2 von „Peer Gynt“, hier gespielt durch das Sinfonieorchester RTVE (Orquesta Sinfónica de Radio Televisión Española) unter Leitung von G. García Calvo im Jahr 2013.

Die Komposition war ein Auftragswerk und basiert auf dem Gedicht Peer Gynt von Henrik Ibsen (1828-1906). Beides wurde zusammen am 24. Februar 1876 im heutigen Oslo uraufgeführt.

Edward Griegs Stil beruht auf den deutschen Traditionen der Musik, sein Anspruch war, eine nationale norwegische Musik zu schaffen. Er war mit Tschaikowski befreundet und kannte auch Johannes Brahms, Clara Schumann und Franz Liszt.

Peer Gynt ist ein Bauernsohn, der mit Lügengeschichten der Realität entfliehen will. Seine eigene Nichtsnutzigkeit verklärt er zu Heldenhafftigkeit, die miese Behausung zum stahlenden Palast. Seine Mutter glorifiziert Peer, sie überbehütet ihn; er soll ihre Version des Lebens teilen. Peer Gynt sucht Liebe und Abenteuer und findet sich bald bei Trollen und Dämonen wieder. Einerseits entführt er einem Anderen seine Braut, gleichzeitig verliebt er sich in Solvejg … Im vierten Akt, nach einem Zeitsprung von 30 Jahren, kommt er durch Sklavenhandel in Marokko zu Reichtum – doch der hält nicht lange. Er verarmt und wendet sich Gott zu. Schließlich kehrt er arm und alt nach Hause zurück, zu Solvejg, die treu auf die Rückkehr ihres Geliebten gewartet hat. Sie rettet ihn.

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