Große Herausforderung Louvre-Öffnung – Im Zickzack zur Mona Lisa

Epoch Times25. Juni 2020 Aktualisiert: 25. Juni 2020 20:25
Der Louvre ist das meist besichtigte Museum der Welt. Allein Leonardos berühmte Mona Lisa lockt Millionen Besucher jährlich an. In Zeiten von Corona muss der Louvre nun drastisch seine Besucherzahl reduzieren.

Der Saal, in dem die weltberühmte Mona Lisa hängt, erinnert mit seinen Zick-Zack-Absperrungen an die Check-in-Schlangen von Flughäfen zur Hochsaison. Orangefarbene Punkte am Boden signalisieren den Abstand, den die Besucher darin wahren müssen.

Die Sicherheitsvorkehrung gehören zu den zahlreichen Maßnahmen, mit denen der Louvre in Corona-Zeiten ab 6. Juli wieder öffnet. Als das meist besuchte Museum der Welt sei die bevorstehende Wiedereröffnung eine große Herausforderung, sagte Louvre-Direktor Jean-Luc Martinez. Im vergangenen Jahr drängelten sich rund 9,6 Millionen Menschen durch den riesigen Kunstpalast.

Nur 30 Prozent der üblichen Besucherzahl erlaubt

Der Louvre wird nun nicht mehr als 30 Prozent seiner üblichen Besucherzahl den Einlass zu seinen Schätzen gewähren können. „Man wird unter anderem wieder die Säle der französischen Malerei des 19. Jahrhunderts öffnen, die Abteilungen islamischer Kunst und italienischer Skulpturen“, erklärte der Louvre-Chef.

Und natürlich den Zugang zu seinen Stars: der marmornen Schönheit der Statue der Venus von Milo und der Mona Lisa von Leonardo da Vinci.

Statt den 30.000 bis 40.000 Menschen täglich, werden nun nur noch ein Bruchteil davon das Museum besuchen dürfen. Ob so viele auch kommen werden, ist vorläufig noch fraglich. Denn das Gros des Publikums kommt zu 75 Prozent aus dem Ausland.

An erster Stelle kommen die Amerikaner, gefolgt von den Chinesen. Die Europäer nehmen den dritten Platz ein, gefolgt von den Koreanern und Brasilianern. Nur 2 Millionen kämen aus Frankreich, beendete Martinez seine Aufzählung.

Er hoffe auf 3000 bis 4000 Besucher, im besten Fall 5000 im Sommer, erklärte er. Bei Covid-Warnungen vor nicht notwendigen touristischen Reisen, bleibt hinter dem Wunsch tatsächlich ein großes Fragezeichen.

Louvre finanziert sich zu 50 Prozent über Kartenverkauf

Der Louvre finanziert sich zu über 50 Prozent selbst, vor allem durch den Verkauf von Eintrittskarten. Der Rest wird durch öffentliche Subventionen abgedeckt. Durch die wochenlange Schließung beziffert Martinez den Verlust auf 40 Millionen Euro. Man habe das Glück, dass der Staat der Hauptmäzen sei, so der Museums-Chef.

Der Louvre öffnet 70 Prozent seiner Ausstellungsfläche und macht wieder über 35.000 seiner Werke unter den obligatorischen Corona-Regeln zugänglich wie dem Tragen eines Nasen- und Mundschutzes. Die Besichtigung der Säle folgt einem vorgeschriebenen Parcours, der vermeiden soll, dass sich die Kunstinteressierten kreuzen.

Weder langes Schlangestehen vor dem Eingang, noch Gedränge in den Sälen der französischen Malerei des 19. Jahrhunderts und Massenandrang vor der Mona Lisa: Bilder, die zunächst der Vergangenheit angehören werden.

Ebenso wie Kommentare dieser Art: „Chaos im Louvre“, „unzugänglich“ und „völlige Desorganisation“, die im vergangenen Sommer auf der Tripadvisor-Seite des Louvre zu lesen waren. Wegen Überfüllung musste der Louvre im Juli sogar Besucher abweisen.

Mona Lisa hinter Panzerglas

Nach Schätzungen des Louvre kommen rund 90 Prozent der Besucher in das Pariser Weltmuseum, um das von Leonardo um 1503 gemalte Frauenbildnis zu sehen. Im Jahr 2018 strömten demnach mehr als 9 Millionen Menschen zur Mona Lisa, denn der Louvre verzeichnete mit rund 10,2 Millionen ein Rekordjahr.

In Corona-Zeiten wird die Besichtigung des hinter einem riesigen Panzerglas geschützten Gemäldes nun verstärkt durch lange Zick-Zack-Barrieren und orangefarbene Abstandspunkte reguliert. Die beeindruckende Vorrichtung reicht bis zur „Hochzeit zu Kana“ von Paolo Veronese, einem der größten Bilder, die je auf Leinwand gemalt wurden.

„La Jaconde“, wie das Frauenbild aus der Hochphase der italienischen Renaissance auf Französisch heißt, gehört zu den meist besuchten und zugleich kaum betrachteten Kunstwerke der Welt. Laut Louvre bleiben die Besucher durchschnittlich 50 Sekunden vor der Frau mit dem geheimnisvollen Lächeln stehen. In Zeiten von Corona könnte sich das jedoch ändern. (dpa)

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN

Eine Buchempfehlung vom Verlag der Epoch Times

Auf der Welt sind derzeit die Kriterien von Gut und Böse umgedreht. Das Schlechte wird als gut hingestellt, Gangsterlogik als „soziale Gerechtigkeit“ getarnt und wissenschaftlich begründet. Nicht nur die KP China verwendet Propaganda und Manipulationen aller Arten, um die Gedanken der Menschen in der Corona-Krise und im Umgang mit SARS-CoV-19 zu kontrollieren.

So wie ein Verbrecher versucht, alle Beweise für sein Fehlverhalten zu vernichten, werden alle erdenklichen Tricks angewendet. Das Ausmaß des Betrugs an der Menschheit ist kaum zu fassen.

Im Kapitel zwei des Buches ""Wie der Teufel die Welt beherrscht"" geht es um die 36 Strategeme (Strategien, Taktiken), die das Böse benutzt, um an der Macht zu bleiben. Dazu gehört, die Gedanken der Menschen zu verderben sowie die traditionelle Kultur zu untergraben. Es geht darum, den Zusammenbruch der Gesellschaft zu bewirken, soziale Umbrüche und Aufstände erzeugen. Zwei weitere große Taktiken sind Teilen + Herrschen sowie Tarnen + Täuschen. Entsprechend ihren Eigenschaften und Motivationen werden die Menschen verführt.

Hier weitere Informationen und Leseproben.

ISBN Band 1: 978-3-9810462-1-2, Band 2: 978-3-9810462-2-9, Band 3: 978-3-9810462-3-6, Drei Bände 1-3: 978-3-9810462-6-7. Einzeln kostet jeder Band 19,90 Euro (zzgl. 2,70 Euro Versandkosten), alle drei Bände gemeinsam sind im Moment noch zum Sonderpreis von 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands) zu erwerben. Das Buch hat insgesamt 1008 Seiten und über 1200 Stichworte im Indexverzeichnis.

Bestellmöglichkeiten: Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich in unserem neuen Online-Buch-Shop, bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Das Buch gibt es auch als E-Book und als Hörbuch

Das E-Book gibt es in den Formaten PDF, EPUB oder MOBI. Das Hörbuch bieten wir im MP3-Format zum Download an. Einzeln kostet jeder Band 17,90 Euro, alle drei Bände sind im Moment noch zum Sonderpreis von 43,00 Euro zu erwerben. E-Books und Hörbücher sind in unserem neuen Online-Buch-Shop oder direkt beim Verlag der Epoch Times bestellbar – Tel: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]