Heavy-Metal Drummer nach Corona-Höllentrip: „Satan ist nicht so cool, wie ich gedacht habe“

Epoch Times22. Mai 2020 Aktualisiert: 22. Mai 2020 13:54
"Death Angel" Drummer Will Carroll hat eine schwere Corona-Infektion überlebt. Zwölf Tage lang bangten die Ärzte um sein Leben. Nach diesem Erlebnis will der Musiker sein Leben grundlegend verändern.

Will Carroll, Drummer der Heavy Metal-Band „Death Angel“, ist nach einer Nahtoderfahrung während einer lebensbedrohlichen Corona-Infektion gläubig geworden.

Gegenüber dem „The San Francisco Chronicle“ sagte Carroll, er habe im Koma den Teufel getroffen. Er sei „aus seinem Körper herausgetreten und in die Hölle hinabgestürzt. Dort wurde er von Satan für die Todsünde der Maßlosigkeit bestraft.“

Der Teufel erschien ihm als Frau und verwandelte ihn in ein Jabba-ähnliches Monster. Er erbrach Blut und starb schließlich an einem Herzinfarkt, so der Drummer gegenüber der Zeitung.

Das Erlebnis hinterließ einen bleibenden Eindruck beim Musiker: „Ich werde mir immer noch satanischen Metal anhören. Auch mag ich weiterhin Bands wie Deicide…, aber nach meiner persönlichen Erfahrung, muss ich sagen: Satan ist nicht so cool, wie ich gedacht habe“, so Correll.

Correll will sein Leben ändern

Der Musiker will künftig keinen harten Alkohol mehr trinken und mit dem Kiffen aufhören. Hin und wieder ein Cider oder ein Haschkeks sei noch drin, aber mehr auch nicht.

Er glaubt jetzt an eine „höhere Macht“ und ist sicher, dass ihm die Gebete seiner Familie und Freunde durch die Krise geholfen haben, so der Musiker weiter.

Erste COVID-Symptome im Flugzeug

Nach seinem letzten Konzert in Hannover bekamen Correll und zwei andere Bandmitglieder auf der Rückreise in die USA im Flugzeug erste Krankheitssymptome von COVID-19. Zu Hause angekommen versuchte sich der Musiker anfangs selbst auszukurieren.

Als sich sein Zustand dramatisch verschlechterte, wurde Correll mit Unmengen an Flüssigkeit in der Lunge auf die Intensivstation eines Krankenhauses in Kalifornien eingeliefert. Die Ärzte versetzten den Drummer sofort ins künstliche Koma und schlossen ihn an die künstliche Beatmung an.

Sein Herz setzte während der künstlichen Beatmung immer wieder aus, weil sein Körper durch die Medikamente sehr schwach war. Die Situation war lebensbedrohlich. Die Ärzte gaben Correll Hydroxychloroquin und Remdesivir.

Am 30. März erwachte er schließlich aus dem Koma. Seine ersten Worte zu einer Krankenschwester waren: „Bin ich noch in der Hölle?“

Insgesamt zwölf Tage lang verbrachte der Musiker nach seiner Europa-Tournee Mitte März im Krankenhaus. Er war einer der ersten, die sich mit dem neuartigen Virus in dem Bundesstaat infiziert hatten. (nh)

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