Julianne Moore und George Clooney beim Film Festival von Venedig, 2. September 2017.Foto: Pascal Le Segretain/Getty Images

Hollywoodstars gegen Südstaaten-Denkmäler: „Man kann diese Figuren einfach nicht in den Städten haben“

Epoch Times2. September 2017 Aktualisiert: 3. September 2017 9:19
Im Streit um die Beibehaltung oder Abschaffung historischer Denkmäler in den US haben sich die Hollywoodstars George Clooney und Julianne Moore klar für die Demontage Südstaatensymbolen ausgesprochen.

Die Hollywoodstars George Clooney und Julianne Moore haben sich klar für die Entfernung von Südstaaten-Denkmälern in den USA ausgesprochen. Statuen von Südstaatengenerälen und ähnliche Symbole sollten entfernt werden und öffentliche Gebäude mit den Namen von Sklaverei-Befürwortern sollten umbenannt werden, sagten die beiden am Samstag beim Filmfestival von Venedig.

„Man kann diese Figuren aus dem Bürgerkrieg einfach nicht in den Städten haben, so dass unsere Kinder sie sehen“, sagte Moore. Die Schauspielerin engagiert sich persönlich dafür, dass die nach einem Südstaatengeneral benannte J.E.B. Stuart High School in Virginia umbenannt wird, die sie selbst früher besucht hatte. „Die Kinder können es nicht ändern, aber wir“, sagte sie.

Demontage von Statuen und Symbolen

In den USA fordern derzeit einige politische Kräfte die Demontage von Statuen, die an die Südstaaten und den US-Bürgerkrieg erinnern. In den vergangenen Wochen wurden auch einige solcher Statuen entfernt. Die Südstaaten kämpften zwischen 1861 und 1865 gegen die Nordstaaten und für den Erhalt der Sklaverei. US-Präsident Donald Trump sprach sich bereits mehrfach gegen die Demontage der Denkmäler aus: Sie bedeute eine Veränderung der Geschichte und eine Veränderung der Kultur, so der US-Präsident. Er wies darauf hin, dass man nach dieser Logik auch Denkmäler von George Washington und Thomas Jefferson demontieren müsste, weil diese Sklavenhalter gewesen seien.

Die Bürgerrechtsorganisation Southern Poverty Law Center (SPLC) schätzt das in den USA mehr als 1500 Symbole an Schlüsselfiguren der Südstaaten-Konföderation erinnern – darunter mehr als 700 Statuen und rund 100 Schulen, die Namen von Kämpfern und Politikern der Südstaaten tragen. (afp/rf)

Siehe auch:

Gestürzte Denkmäler in USA: Kommunistin (22) verhaftet, nachdem sie Südstaaten-Statue zerstörte


Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

In letzter Zeit beobachten wir, wie Hacker immer wieder beliebige Nicks verwenden und üble Kommentare unter eben diesen Namen schreiben. Trolle schrecken nicht davor zurück, das Epoch Times Logo als Profilbild sich anzueignen und ebenfalls die Kommentarfunktion auf schlimmste Weise zu missbrauchen.

Aufgrund der großen Menge solcher Angriffe haben wir uns entschieden, einen eigenen Kommentarbereich zu programmieren, den wir gut kontrollieren können und dadurch für unsere Leser eine wirklich gute Kommentar-Umgebung schaffen können.

In Kürze werden wir diese Kommentarfunktion online stellen. Bis dahin bitten wir Sie noch um etwas Geduld.


Ihre Epoch Times - Redaktion