Weihnachtsaktion

Weihnachtsangebot:
Verschenken Sie 6 Monate für 59 €

The Epoch Times The Epoch Times

Kein Abo

Läuft automatisch aus.

1953: Die in Belgien geborene Schauspielerin Audrey Hepburn mit Diadem. Aus dem Film „Roman Holiday“ von Regisseur William Wyler.Foto: Hulton Archive/Getty Images

Innere Schönheit einer Stilikone: Audrey Hepburn

Von 24. Januar 2022
Preisgekrönt und von den Zuschauern geliebt: Worin besteht der Zauber und Mythos der „Schönsten Frau aller Zeiten“?
Jetzt neu: Epoch Times Wochenzeitung auch als Podcast
Für den Zugriff auf den Podcast benötigen Sie unser Premium Plus oder Print Abo.

Im Jahr 2006, also 13 Jahre nach dem Ableben der Hollywood-Ikone Audrey Hepburn wurde diese vom britischen Magazin „New Woman“ zur schönsten Frau aller Zeiten gewählt.

Gregory Peck, ihr Schauspielpartner in ihrem ersten Hollywoodfilm, sagte in einer Doku von Gero von Boehm über sie: „Ich war der glücklichste Mensch der Welt, als ich in ihrem ersten Hollywoodfilm ihr Partner sein durfte. Sechs wunderbare Monate lang drehten wir in Rom. Das war 1952. Der Film ist die Geschichte einer Prinzessin, die inkognito in der Stadt ist, um ihren offiziellen Pflichten zu entgehen. Sie lernt einen Journalisten kennen, verliebt sich in ihn, aber zum Schluss opfert sie diese Liebe und nimmt wieder ihre Pflichten als künftige Königin auf. Und er kehrt zu seinem Zeitungsjob zurück. Kein Zweifel, die Prinzessin ist auch im richtigen Leben eine Königin geworden. Eine der beliebtesten, begabtesten, intelligentesten, sensibelsten und charmantesten Schauspielerinnen und Freundinnen meines Lebens.“

Ursprünglich als Balletttänzerin ausgebildet, sammelte die junge Audrey bereits ab 1948 Erfahrung in verschiedenen Filmrollen. 1951 spielte sie die Gigi im gleichnamigen, erfolgreichen Broadway-Musical in New York.

Billy Wilder entdeckte sie 1952 und engagierte sie für „Ein Herz und eine Krone“ (Originaltitel: „Roman Holiday“) als Prinzessin Ann, die einen Tag Auszeit in Rom von ihrer königlichen Verantwortung nimmt. Ihre erste Hollywoodproduktion war ein großer Erfolg. Audrey Hepburn bekam dafür den Oscar – ihr erster von insgesamt vier.

Bescheiden meinte Audrey zu ihrem Auftritt, der der Beginn ihrer Hollywoodkarriere war und sie zum begehrten Filmstar machte: „Es wurde nach einem unbekannten Gesicht gesucht. Diese Qualifikation konnte ich erfüllen.“

„Nach ‚Ein Herz und eine Krone‘ war sie plötzlich ein Star, den die Welt verehrte. Und sie kam als erfreuliche Überraschung, weil sie sich von allen anderen so sehr unterschied und so einmalig war. Nicht nur ihr Aussehen machte sie besonders, allein schon ihre Stimme, ihre Diktion hatte eine besondere Qualität. Sie selbst war allerdings äußerst bescheiden, wenn es um ihre Begabung ging. Sie wollte das alles nicht hören. Jeder liebte sie. Sie wurde überschwemmt mit Angeboten und Einladungen, aber sie wollte einfach nur ein ganz normales Leben führen“, sagte Connie Wald, frühere Hollywood-Gastgeberin der Filmstars und beste Freundin Audreys.

Erziehung

Audrey meinte, dass die Erziehung ihrer Mutter, Baronin Ella van Heemstra, einen großen Einfluss auf sie hatte und ihr Wesen prägte: „Meine Mutter war ziemlich streng und, verglichen mit den heutigen Standards, sehr angelsächsisch. Sehr holländisch. Und das ist vielleicht auch das, was mich zu dem gemacht hat, was ich bin. Meine Erscheinung hat viel damit zu tun, wie sie mich erziehen wollte.

Ich gelte oft als eher zurückhaltend. Ich habe gelesen, dass ich manchmal für einen Perfektionisten gehalten werde, was ich nicht bin. Aber ich denke, es hat etwas mit der Einstellung zu tun, mit der ich aufgewachsen bin; dass man sich nicht mit sich selbst beschäftigt, sondern zuerst an andere denkt. Nicht zu protzen, kein Spektakel aus sich zu machen. Aber man sollte auch nicht sehen, dass ich davon lebe, mich selbst zur Schau zu stellen. Und, ja, einfach vorwärtszugehen“, sagte sie Barbara Walters 1989 in einem Interview.

Stil

Im Hollywood der 1950er und 1960er Jahre spielt sie in den Filmen der besten Filmregisseure und an der Seite der berühmtesten männlichen Hauptdarsteller wie Humphrey Bogart in „Sabrina“, Henry Fonda in „Krieg und Frieden“, Fred Astaire in „Ein süßer Fratz“, Gary Cooper in „Ariane – Liebe am Nachmittag“, Cary Grant in „Charade“ und Sean Connery in „Robert und Marian“.

Für viele ihrer Filme wurde sie von Hubert de Gyvenchy eingekleidet. Noch lange vor dem berühmten „Frühstück bei Tiffany“ kreierte Gyvenchy den weltberühmten Audrey-Hepburn-Look – elegant, schlicht und zeitlos. Ihr Sohn Sean Ferrer beschreibt die Zusammenarbeit der beiden so:

„Sie sah die Kleider, die er entwarf, als die schöne Vase, die eine einfache Feldblume zur Geltung bringt, während er sie als die Vase betrachtete, die einfach gehalten sein soll, damit nichts von der natürlichen Schönheit der Blume selbst ablenkt.“

Audrey Hepburn drehte in ihrer Karriere 25 Filme. Ihre Auftritte wurden große Erfolge und doch drehte sie im Vergleich zu anderen weitaus weniger Filme. „Das Privatleben hat mir schon immer sehr am Herzen gelegen. Als ich meine Jungs bekam, wollte ich viel Zeit mit ihnen verbringen. Bevor meine Kinder geboren wurden, habe ich zwei Filme im Jahr gedreht und dann ein Jahr Pause gemacht. Denn ich habe nie ganz verstanden, wie man eine gute Ehefrau sein und gleichzeitig die ganze Zeit weg sein kann, um einen Film zu drehen. Und noch weniger konnte ich verstehen, wie man eine Mutter sein kann, wenn man seine Kinder nicht mitnehmen kann und die Filme nicht zu Hause dreht. Ich wollte also weder meine Kinder noch meinen Mann allein lassen. Deshalb habe ich nicht sehr viel gearbeitet, vor allem, als mein ältester Sohn in die Schule kam. Denn als er noch kleiner war, kam er mit mir. Aber als er dann in die Schule kam, bin ich auch zu Hause geblieben“, erzählte sie Ivo Niehe in einem Interview.

Engagement

1929 in Belgien geboren und in Holland aufgewachsen, kam sie am Ende des Zweiten Weltkriegs im zerbombten Arnheim zum ersten Mal mit dem Kinderhilfsfonds der UN in Kontakt, der die Stadt mit Lebensmitteln versorgte. Audrey Hepburn wusste aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, als Kind im Krieg zu leben, inmitten von Bomben, Evakuierungen und Hunger.

1989 wurde sie zur UNICEF-Botschafterin des guten Willens und nutzte ihre Beliebtheit in den letzten Jahren ihres Lebens, um auf das Kinderleid in unterentwickelten und von Krieg zerrütteten Gebieten der Welt aufmerksam zu machen.

Beim Gottesdienst anlässlich ihres Ablebens am 20. Januar 1993 trug ihr Sohn Sean Ferrer einige ihrer Lieblingszeilen des Autors Sam Levenson vor:

 

BEWÄHRTE SCHÖNHEITSTIPPS

Um attraktive Lippen zu haben, sprich nette Worte.

Für schöne Augen, suche das Gute im Menschen.

Für eine schlanke Figur, teile dein Essen mit den Hungrigen.

Um wunderschönes Haar zu haben, lass ein Kind einmal am Tag mit den Fingern durch das Haar fahren.

Um eine schöne Haltung zu haben, geh wissend, dass du nie allein bist, denn wir hinterlassen dir eine Tradition mit Zukunft.

Die liebevolle Fürsorge für Menschen wird niemals überflüssig werden.

Mehr noch als die Dinge müssen die Menschen wiederhergestellt, erneuert, wiederbelebt, gerettet und erlöst, erlöst und erlöst werden.

Werfe niemals jemanden hinaus.

Denke daran, wenn du jemals eine helfende Hand brauchst, wirst du sie am Ende deines Arms finden.

Wenn du älter wirst, wirst du feststellen, dass du zwei Hände hast: eine, um sich selbst zu helfen, die andere, um anderen zu helfen.

Deine „besten Tage“ liegen noch vor dir, und ich wünsche dir, dass du viele davon haben wirst.

– Sam Levenson



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion