Islandpferde: Eine der ältesten Pferderassen

Islandpferde sind die Lieblingsrasse der Fotografin Lina Kronholm. Ihre Bilder fangen die Schönheit und Stärke dieser Tiere hervorragend ein.
Titelbild
Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Lina Kronholm
Von 14. Januar 2023

Das Islandpferd zählt zu den ältesten Pferderassen der Welt, denn seine Abstammung reicht mehr als tausend Jahre zurück, wie die Geschichte der Wikinger belegt.

„Es ist auch eine der reinsten“, beschreibt die 23-jährige Lina Kronholm aus dem schwedischen Malmö gegenüber Epoch Times, „weil die Rasse seit über 1.000 Jahren auf der Insel isoliert ist.“

Die ersten Pferde wurden von den Wikingern auf die Insel gebracht, und seither kamen keine neuen Pferde mehr auf die Insel. Als die Wikinger das erste Mal in Island anlandeten, konnten sie nur eine begrenzte Anzahl an Pferden mitbringen. Daher wurden nur die besten Pferde auf die Insel gebracht.

Bis heute ist es nach isländischem Recht verboten, neue Pferde einzuführen, und ein Pferd, das die Insel verlässt, kann nie wieder zurückkehren. Die einheimischen Pferde sind weitgehend frei von Krankheiten, und diese Regel schützt sie vor potenziellen Krankheitserregern.

Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Lina Kronholm

Kronholm verliebte sich Hals über Kopf in die Islandpferde, als sie auf die Insel reiste, um mit ihnen zu arbeiten.

„Ich durfte mit ihnen lange Ausritte über Strände, Flüsse, Berge und entlang von Städten machen, und das alles mit einer großen Pferdeherde, die uns folgte“, erzählt sie.

„Es war erstaunlich, sie in ihrer heimischen Umgebung zu beobachten und zu erleben, wie sie mit all den verschiedenen Gegebenheiten und Geländeformen umgehen. Sie mögen zwar recht klein und niedlich erscheinen – was sie definitiv sind, wie ein Pony –, aber sie sind stark, unglaublich entschlossen und haben ein sehr liebevolles Wesen.“

Die junge Fotografin Lina Kronholm braucht viel Geschick und Geduld bei der Arbeit mit Tieren. Die ersten Pferde wurden von den Wikingern nach Island gebracht. Seither kamen keine neuen Pferde mehr auf die Insel. Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Lina Kronholm

Als sie mit 14 Jahren von ihren Eltern eine Kamera für den Urlaub geschenkt bekam, entwickelte Kronholm schnell eine Leidenschaft für die Kunst der Fotografie. Da sie schon in jungen Jahren mit dem Reiten begann, verbrachte sie viel Zeit im Stall, und es war für die damalige Teenagerin selbstverständlich, ihre Kamera mitzunehmen, um sich im Fotografieren zu üben.

„Ich begann, Fotos von Freunden und ihren Pferden zu machen, und merkte, dass mir das wirklich Spaß machte“, erinnert sie sich.

Die Arbeit mit Tieren erfordert viel Geschick und Geduld, und Kronholm verbrachte viel Zeit damit, ihr Fachwissen im heimatlichen Schweden zu vertiefen. Dort hatte sie bereits Islandpferde fotografiert.

Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Lina Kronholm

Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Lina Kronholm

Die junge Fotografin erklärt: „Das Pferd versteht nicht, was man zu erreichen versucht, und deshalb ist es sehr wichtig, immer bereit zu sein, mit dem letztendlichen Klick ein Foto einzufangen.“

Kronholm nimmt nicht nur an Ausstellungen teil und verkauft Abzüge, sondern gibt auch jedes Jahr einen beliebten Islandpferde-Kalender heraus.

Eines von Kronholms sehenswertesten Fotoshootings fand an einem der schwarzen Sandstrände Islands statt, der eine beeindruckende Kulisse für die galoppierenden Pferde und die im hohen Gras am Strand ruhenden Pferde bot. Bei einem anderen unvergesslichen Shooting fotografierte Kronholm eine Herde von 70 Pferden, die zusammengetrieben wurde.

„Wenn man so viele Pferde als Herde zusammenlaufen sieht, kann man sich lebhaft vorstellen, wie die Wildpferde in der Steppe ausgesehen haben müssen“, sagt sie.

Für die talentierte junge Künstlerin ist es ein wahr gewordener Traum, dieses Land zu besuchen und dort zu arbeiten.

„Island ist als wunderschönes Land bekannt, und das ist es auch wirklich“, sagt sie. „Ich war schon mehrere Male in Island und kann es kaum erwarten, wieder dorthin zu reisen.“

Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Lina Kronholm

Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Lina Kronholm



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