“Free China“: Dokumentation über Verfolgung von Falun Gong

Epoch Times21. April 2012 Aktualisiert: 21. April 2012 1:07

“Free China: The Courage To Believe” – eine Dokumentation über die Verfolgung von Falun Gong – war Ziel des Angriffs auf Meinungsfreiheit in einem westlichen Land. Ungeachtet der Warnung durch das chinesische Konsulat gewann „Free China“ einen der Hauptpreise des Filmfestivals.

Die Organisatoren des Palm Beach International Film Festival und ebenso des WorldFest-Houston International Film Festival wurden vom chinesischen Konsulat telefonisch kontaktiert, um „vor einem schädlichen Film“ zu warnen, der auf dem Festival gezeigt werden soll. Der Film „Free China“ handelt von der brutalen Verfolgung einer chinesischen spirituellen Praxis durch die kommunistischen Behörden.

Der Filmemacher Michael Perlman sagte, dass ein Organisator des Festivals ihm mitgeteilt hätte, „dass das chinesische Konsulat in Houston gefordert habe, die Weltpremiere des Films ‚Free China – The Courage to Believe‘ aus dem Festival Programm zu streichen sei“.

Perlman war bereits Regisseur des Films „Tibet: Beyond Fear“, der von der Unterdrückung durch die chinesischen Kommunisten in Tibet handelt.

Für den Filmemacher ist dieser Anruf des Konsulats ein Zensurversuch: „Das dreiste Vorhaben der chinesischen Regierung, die freie Meinungsäußerung eines US-Bürgers zu unterdrücken, ist gefährlich und muss öffentlich bekannt gemacht werden, damit sich solche Aktionen nicht wiederholen“, sagte Perlman in einer Pressemeldung.

Die Dokumentation „Free China: The Courage to Believe“ wurde auf dem Palm Beach Festival am 14. und 16. April zum ersten Mal öffentlich gezeigt und ungeachtet der Warnung durch das chinesische Konsulat vorgeführt. Darüber hinaus gewann der Film beim „45. WorldFest Houston International Film Festival“ einen Hauptpreis.

„Free China“ dokumentiert die Verfolgung von Falun Gong, einer beliebten chinesischen spirituellen Kultivierungspraxis, die weltweit ausgeübt wird. Der Film erzählt die Geschichte von Jennifer Zeng, einem Mitglied der Kommunistischen Partei, und von Dr. Charles Lee, einem chinesisch-amerikanischen Geschäftsmann, der wegen seines Glaubens an Falun Gong verhaftet und gefoltert wurde.

Nachdem im Jahre 1999 die Praktizierenden von Falun Gong die Anzahl der Mitglieder der Kommunistischen Partei Chinas übertrafen, initiierte die Regierung eine brutale Unterdrückung, die bis zum heutigen Tage anhält. Jennifer, Charles und Hunderttausende von Praktizierenden wurden verhaftet, gefoltert und zur Zwangsarbeit gezwungen. Tausende verloren ihr Leben.

Bis Mitte April 2012 haben über 114 Millionen chinesische Bürger ihre Austrittserklärung aus der Kommunistischen Partei Chinas und ihren Unterorganisationen auf der Webseite http://quitccp.org veröffentlicht. Der Film informiert über die Menschenrechtsverletzungen, unfaire Handelspraktiken sowie staatlich organisierten Organraub an lebenden Personen im heutigen China. (cch)

 

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