"Abendgrauen": Lance Masai Jacksons Bilder haben eine besondere Ausstrahlung. (Derek Padula)

Inspirierende Kunst

Von 10. Juni 2009 Aktualisiert: 10. Juni 2009 11:25
Die Kunst des Lance Masai Jackson von Gleichgewicht und Harmonie

An einem prachtvollen Frühlingsabend war es, als sich Künstler, Mäzene und Kunstliebhaber in der James Gray-Gallerie an der renommierten Bergmont Station in Santa Monica im US-Bundesstaat Kalifornien zur Feier einer Ausstellung versammelten, die am 18. April eröffnet wurde.

In der Ausstellung war der Newcomer Lance Masai Jackson mit zwei Werken vertreten. Das erste ist eine monotone Mischung verschiedener Motive auf Papier mit dem Namen „Die Wellen sieben den Sand; was offenbart wird, ist wahres Gold“.  Das zweite Bild ist eine Wolkenlandschaft mit dem Titel „Abendgrauen“ (oder „Der Sturm lichtet sich“), ein Ölbild in kühlen Blau- und Grautönen.

Über die Wahl der Farben in seinem Bild sagte Jackson: „Feinheiten im Leben, die moralischen Entscheidungen, die wir jeden Tag treffen müssen, sind alle wie Schattierungen von Grautönen; Wahrhaftigkeit, Güte und Toleranz (in der Mitte der Zeichnung als chinesische Schriftzeichen in Lichtstrahlen gehüllt) bilden eine Schneise durch den Nebel und helfen einem, zu unterscheiden, was richtig und was falsch ist“, sagt Jackson beim Signieren seines Werkes namens „Masai“.

„Wahrheit, Güte und Toleranz kann die Stürme auf unserem Weg aufhellen“, sagt Jackson als er mit uns über seine Werke spricht. Voller Symbolik und Metaphorik ist Jackson Arbeit inspiriert und geleitet von traditionellen buddhistischen und taoistischen Lehren.

Ein Schmetterling, die einzige Farbgebung auf dem monochromatischen Werk, symbolisiert eine komplette Umwandlung. „Wenn wir unsere Moral wirklich verbessern, wird es zu einer kompletten Umwandlung in uns führen“, sagt Jackson. Der Künstler lebt nach dieser tiefgehenden Weisheit und ist auch ein Praktizierender dieser Schriften.

Aufgewachsen im ländlichen New York, verbrachte Jackson viel Zeit im Freien, wo er sich zur Natur und Spiritualität immer eng verbunden fühlte. Kurz nach Abschluss der High School entschied er sich, diese Erfahrungen durch die Malerei zum Ausdruck zu bringen.

Bei seiner klassischen Ausbildung an der Boston University School für bildende Künste wurde er von Meistern ausgebildet, die ihm die Fähigkeiten und Werkzeuge gaben, um seinem Wunsch nachzugehen.

„Der wahre Zweck der Kunst ist es, das Bewusstsein des Menschen zu erhöhen und es ist eine schwierige Sache, dies zu erreichen.“ Jackson verglich seine Sichtweise mit der zeitgenössischen Kunst, die überwiegend zu einem Mittel zum Ausleben von inneren Impulsen und Trieben geworden ist. „Es ist ganz einfach, kritisch zu sein und Dinge zu kreieren, die Kritik an der Gesellschaft üben“, sagte er.

„Das Grundgesetz des Universums ist es, freundlich, wahrhaftig, und tolerant zu sein. Es braucht Stärke, um sich so zu verhalten, zumal, da viele Menschen denken, dies sei eine Schwäche“, sagte er. Jackson verwies auf Gandhi, der die englische Armee durch Gewaltlosigkeit überwand.

Jackson, 45, meint dazu: „Die Kunst sollte heilend sein“. Er stellt fest, wie wichtig es ist, sich im Leben mit Farben und Gegenständen, die sich in einer positiven Art und Weise auf uns auswirken, zu umringen.  Er glaubt fest daran, dass die Dinge respektiert werden sollten und er gibt sich viel Mühe, den richtigen Platz für die Dinge, wie auch das richtige Gleichgewicht in einer Komposition zu finden. „Die Menschen achten sehr bewusst darauf, was für Lebensmittel sie essen, jedoch schenken sie dem keine Aufmerksamkeit, was für Bilder sie in sich aufnehmen.“ Jackson vergleicht dies mit der Weise, wie Werbung funktioniert: „Sie infiltriert das Unterbewusstsein. Bilder haben einen starken Einfluss auf uns, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht.“ Und stellt sich deshalb die Frage:  „Was ist der Grund dafür, dass entstellte und störende Bilder in unseren Wohnzimmern hängen?“

Jackson arbeitet weiterhin daran, seine Leidenschaften synthetisiert und harmonisiert in Form zu bringen und engagiert sich in allem, was er tut, für das Gleichgewicht und Harmonie.  „Der Grund, Künstler zu sein, ist, um auch solche Dinge ansprechen zu können.“

Wahrheit, Güte und Toleranz sind die Prinzipien von Falun Gong, einer buddhistischen Kultivierungsschule.

Erschienen in The Epoch Times Deutschland Nr. 21/09

 



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