Schloß Landsberg bei Meiningen, Thüringen.Foto: iStock

Klassik des Tages: Das Klarinettenquintett von Johannes Brahms

Epoch Times14. Mai 2022 Aktualisiert: 11. Mai 2022 19:07
Aus der Reihe Epoch Times Musik – Für Liebhaber.

Johannes Brahms (1833-1897) war ein deutscher Komponist, Pianist und Dirigent. Hier sein Klarinettenquintett in h-Moll, op.115 aus dem Jahr 1891.

Es musizieren der Klarinettist Jelmer de Moed und das Animato Quartett während des Internationalen Kammermusikfestivals Utrecht 2020. Das Animato Quartett bilden: Inga Våga Gaustad & Tim Brackman – Geige, Elisa Karen Tavenier – Bratsche und Pieter de Koe – Cello.

Johannes Brahms gilt als einer der bedeutendsten Komponisten der Musikgeschichte. Seine Kompositionen werden überwiegend der Hochromantik zugeordnet, durch die Einbeziehung barocker und klassischer Formen gehen sie über diese hinaus.

Nach seinem zweiten Streichquintett, op. 111 hielt Brahms eigentlich sein Schaffen für beendet. Im März 1891 lernte er jedoch Richard Mühlfeld kennen, einen Klarinettisten, von dem Brahms tief beeindruckt wurde. Mühlfeld arbeitete eigentlich als Geiger im Orchester von Meiningen – bis er eines Tages als ein virtuoser Klarinettist überraschte. Er lernte das Instrument heimlich und ohne Lehrer und überraschte seine Mitspieler.

Brahms komponierte für ihn daraufhin seine vier späten Klarinettenwerke. Er wollte ihn nicht mehr im Orchester sitzen sehen, sondern vorn als Solist der Meininger Hofkapelle.



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion