In den Badlands von North Dakota, USA.Foto: iStock

Klassik des Tages: Das Streichquartett „Amerikanisch“ von Dvořák

Epoch Times10. Januar 2022 Aktualisiert: 10. Januar 2022 16:07
Aus der Reihe Epoch Times Musik – Für Liebhaber.

Antonín Dvořák (1841-1904) war ein tschechischer Komponist. Er schrieb während seiner Arbeit in den USA von 1892 bis 1895 u.a. das Streichquartett Nr. 12 in F-Dur op. 96 „Amerikanisch“.

Hier gespielt vom „Novus Streichquartett“ 2014 in der Sejong Chamber Hall in Seoul. Es musizieren Violine: Jaeyoung Kim, Violine: Young-Uk Kim, Viola: Seung-Won Lee und Cello: Woong-Whee Moon.

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Dvořák ging 1892 nach New York und wurde Direktor des National Conservatory of Music. Mit einem Jahreslohn von 15.000 Dollar war dies eine finanziell attraktive Stelle, seine Familie begleitete ihn nur teilweise. Die Präsidentin Jeannette Thurber wollte Amerika zu dieser Zeit von der alles beherrschenden europäischen Kunstmusik lösen und nationale Musik fördern.

Im April 1895 reiste er wieder nach Prag zurück, obwohl sein Vertrag noch bis 1896 lief. Er gab als Grund seine Familie an – obwohl es auch finanzielle Schwierigkeiten bei Jeannette Thurber im Rahmen der Wirtschaftskrise gab. Die Honorare aus Amerika ermöglichten Dvořák den Kauf eines Palais an der Kateřinská in der Prager Neustadt, seiner „Villa Amerika“.



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