Stürmische See.Foto: iStock

Klassik des Tages: Die Ouvertüre des „fliegenden Holländers“

Epoch Times17. April 2022 Aktualisiert: 12. April 2022 17:54
Aus der Reihe Epoch Times Musik – Für Liebhaber.

Richard Wagner (1813-1883) war ein deutscher Komponist, Dramatiker und Theaterregisseur. Er komponierte unter anderem die Oper Der fliegende Holländer. Hier daraus die Ouvertüre Allegro con brio – Andante – Tempo I, gespielt vom hr-Sinfonieorchester unter Leitung von Marek Janowski.

An dieser Stelle wird ein Video von Youtube angezeigt. Bitte akzeptieren Sie mit einem Klick auf den folgenden Button die Marketing-Cookies, um das Video anzusehen.

Die Oper Der fliegende Holländer wurde 1843 in Dresden uraufgeführt. Wagner schrieb die Oper nach einer stürmischen Schiffsreise und verlegte die Sage vom Fliegenden Holländer, der ursprünglich um das Kap der Guten Hoffnung segeln will, zuerst nach Schottland und später nach Norwegen.

Zur Sage: Ein niederländischer Kapitän des 17. Jahrhunderts schwört, dass er bis zum Jüngsten Tag segeln will, wenn es ihm nicht gelänge, das Kap der Guten Hoffnung zu umschiffen. Es gelingt ihm nicht – und so segelt er immer weiter. In manchen Varianten kann er durch besondere Umstände zur Erlösung kommen, manchmal darf er alle sieben, zehn oder hundert Jahre einmal an Land gehen. Und wenn er dort eine Frau fände, die ihn aufrichtig und treu liebt, würde er Erlösung finden.

Das Schiff selbst soll unerklärbare Fähigkeiten haben – es könnte beispielsweise auch rückwärts oder bei absoluter Flaute segeln. Manchmal schwebt es in der Luft. Meist sieht man nichts von seiner Besatzung (oder diese besteht aus Toten).

Bei Wagner findet der Fliegende Holländer eine treue Frau, die sich für ihn opfert, und darf mit ihr in den Himmel aufsteigen.

 



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion