Klassik des Tages: Die 101. Sinfonie von Joseph Haydn

Epoch Times16. Oktober 2020 Aktualisiert: 15. Oktober 2020 18:35
Aus der Reihe Epoch Times Musik – Für Liebhaber.

Franz Joseph Haydn (1732-1809) war ein österreichischer Komponist zur Zeit der Wiener Klassik, von ihm sind über einhundert Sinfonien und viele andere Kompositionen überliefert. Hier seine Sinfonie Nr. 101 in D-Dur „The Clock“ H. I/101 (1793-94). Es musizieren Sir Charles Mackerras und das Orchestra of St. Luke’s, aufgenommen in Telarc 1992.

  • 00:00 – Adagio – Presto
  • 08:11 – Andante
  • 15:43 – Menuett: Allegretto
  • 22:29 – Vivace

Die Sinfonie wurde von Haydn 1794 uraufgeführt und gehört zu seinen berühmten „Londoner Sinfonien“. Sie entstand teilweise während der zweiten Englandreise, da der erste Satz direkt in England, die Sätze zwei bis vier in Wien geschrieben wurden.

Der spätere Beiname „Die Uhr“ stammt nicht von Haydn, sondern vom Verleger Johann Traeg in Wien. Dieser brachte 1798 eine Klavierfassung des Andante als „Rondo. Die Uhr“ heraus und dieser Namen prägte sich ein.

Das Finale der Sinfonie weist eine für die damalige Zeit ungewöhnliche Gewichtung auf: Er verschiebt den Höhepunkt auf das Ende. Diese neue Betonung hängt wohl mit Ludwig van Beethoven zusammen, der als Haydns Schüler bei der Komposition dieses Satzes vermutlich anwesend war und einige seiner Ideen einbrachte.

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