Am Vorderen Langbathsee in den Alpen.Foto: iStock

Klassik des Tages: Johann Strauss und sein Sinngedicht, der Walzer op. 1

Epoch Times14. September 2021 Aktualisiert: 14. September 2021 18:44
Aus der Reihe Epoch Times Musik – Für Liebhaber.

Eines der ersten Werke von Johann Strauss (Sohn, 1825-1899), mit dem dieser an die Öffentlichkeit trat, war das Sinngedicht Walzer op. 1. Er komponierte diesen Walzer im Alter von 18 Jahren.

Sinngedicht nannte man im alten Wien von 1844 einen Beitrag für ein Poesie-Album. Welche Musiker diese Aufnahme einspielten, ist der Redaktion derzeit unbekannt, vermutlich stammt diese vom Neujahrskonzert 1999.

Johann Strauss, der damals unbekannte Sohn des berühmtesten europäischen Komponisten für Tanzmusik, gab am 15. Oktober 1844 sein öffentliches musikalisches Debüt. Er hatte vom Wiener Gemeinderat im September die Erlaubnis erhalten, dass er bei einer „Soirée dansante“ mit seinem eigenen Orchester von „zwölf bis fünfzehn Spielern in Restaurants“ spielen durfte. Und das ausgerechnet noch im Lokal, in dem sein Vater gastierte, im Dommayer in Hietzing.

Allerdings hatte der Vater seinen Söhnen eine musikalische Karriere verboten und wollte, dass sein Ältester einen Beruf in einer Bank ergriff. Vater Strauss kam auch nicht zu der Vorstellung, im Gegensatz zu seiner Frau.

Die Räumlichkeit bot Platz für 600 Menschen und sein Konzert wurde zu einem reinen Orchesterkonzert, kein Tanzabend – es war kein Platz zum Tanzen, so voll war es. Johann Strauss jun. komponierte vier Stücke extra für diesen Abend, darunter dieses „Sinngedicht“. Sein Verleger vergab anschließend die Opuszahlen, und so wurde dieser Walzer das Opus Nr. 1. beim Publikum fanden die Stücke großen Anklang.



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