Klassik des Tages: Mozarts Andante – mit James Last

Epoch Times4. September 2020 Aktualisiert: 4. September 2020 19:53
Aus der Reihe Epoch Times Musik – Für Liebhaber.

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) war ein Musiker und Komponist aus Salzburg. Hier das Andante aus seinem Klavierkonzert No. 21 in C-Dur, K. 467, gespielt in einer adaptierten Fassung von James Last und einem seiner Orchester.

Nach einer anderen Zählung ist es das 15. Klavierkonzert von Mozart. Er komponierte es binnen vier Wochen im Frühjahr 1785 in Wien. Es gehört zu den sinfonischen Klavierkonzerten, in denen die Anteile des Orchesters sehr groß sind.

Das Andante, das Hauptthema des zweiten Satzes, ist international besonders populär, da es als Filmmusik von Elvira Madigan: „Das Ende einer großen Liebe“ im Jahr 1967 verwendet wurde.

Ursprünglich ging der deutsche Bandleader, Komponist und Musikproduzent James Last (1929-2015) mit Kontrabässen, Celli und Bratschen auf Tournee. Aus Kostengründen musste er sich allerdings teilweise beschränken – vor allem bei den Streichern und den Bässen, die schwerer zu transportieren waren. Er ersetzte die Kontrabässe durch Synthesizer, setzte mehr Violinen ein und reduzierte die Bratschen. Die Celli ließen sich nicht elektronisch ersetzen, also reisten sie weiterhin mit. Eine Tournee ohne Streicher war für ihn unvorstellbar.

 

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