Klassik des Tages: Sechs Oboenkonzerte von Telemann

Epoch Times20. September 2020 Aktualisiert: 20. September 2020 14:18
Aus der Reihe Epoch Times Musik – Für Liebhaber.

Georg Philipp Telemann (1681-1767): Sechs Oboen Konzerte, gespielt von Andrius Puskunigis und dem St. Christopher Kammerorchester unter Leitung von Donatas Katkus.

  1. 00:00:00 – Oboe Concerto in G Major, TWV 51:G2: Andante, Vivace, Adagio, Allegro
  2. 00:09:49 – Oboe Concerto in E Minor, TWV 51:e1: Andante, Allegro molto, Largo, Allegro
  3. 00:21:30 – Concerto for Oboe d’amore in A Major, TWV 51:A2: Siciliano, Allegro, Largo, Vivace
  4. 00:35:38 – Oboe Concerto in E-Flat Major, TWV 51:Es1: Allegro, Largo, Major, Allegro
  5. 00:45:59 – Concerto for Oboe d’amore in E Minor, TWV 51:e2:. Allegro, Andante, Allegro
  6. 00:53:05 – Oboe Concerto in D Minor, TWV 51:d2: Largo, Vivace, Andante, Allegro

Georg Philipp Telemann schrieb mehr als 3.000 Kompositionen, darunter über 1.000 geistliche Kantaten, 600 Ouvertüren und unzählige Konzerte für verschiedene Instrumente seiner Zeit. Etwa die Hälfte davon ging verloren.

Einige der Werke von Johann Sebastian Bach stammten in Wahrheit von Telemann. Telemann war seiner Zeit sehr beliebt, doch später wurde seine Musik zu Zeiten von Bach und Händel eher als minderwertig beurteilt. Erst im 20. Jahrhundert wurde er wieder öfter gespielt und gewann wieder an Ruhm.

Telemann stammt aus Magdeburg und lebte unter anderem in Hildesheim, Leipzig, Eisenach, Frankfurt am Main und Hamburg. Mit einer achtmonatigen Reise nach Paris um 1737/38 erreichte er internationale Berühmtheit. Er bekam viele Aufträge für Kompositionen aus Frankreich, Italien, den Niederlanden, Belgien, den skandinavischen Ländern, der Schweiz und Spanien.

Seine Musik war eine der treibenden Kräfte im Spätbarock und der frühen Klassik – und schon 1751 war ihm die zeitgenössische Musik viel zu simpel. Er war einer der ersten Musiker, der auf eine exklusive Veröffentlichung seine Werke achtete und damit den Grundstein legte, um Musik als geistiges Eigentum des Komponisten zu betrachten.

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