Bayern, im Alpenvorland.Foto: iStock

Klassik des Tages: „Siegfried Idyll“ von Richard Wagner

Epoch Times14. Januar 2021 Aktualisiert: 14. Januar 2021 15:55
Aus der Reihe Epoch Times Musik – Für Liebhaber.

Richard Wagner (1813-1883) war ein deutscher Komponist, Dramatiker und Theaterregisseur. Neben seinen Opern komponierte Wagner auch eine kleinere Anzahl anderer Stücke. Darunter ist Siegfried Idyll, eine sinfonische Dichtung für kleines Orchester in E-Dur, WWV 103, geschrieben 1870. Hier gespielt von den Münchner Philharmonikern unter Leitung von Sergiu Celibidache, aufgenommen 1993 in München.

Für Wagner war das Drama heilig, daher komponierte er nur wenige andere Werke. Der vollständige Titel von Siegfrieds Idyll lautet: „Tribschen-Idylle, mit Fidi-Vogelgesang und Orangefarbenem Sonnenaufgang, präsentiert als symphonischer Geburtstagsgruß an seine Cosima von ihrem Richard, 1870“.

Der kleine Siegfried

Mit den Namen „Siegfried“ ist allerdings nicht die gleichnamige Oper gemeint, sondern sein kleiner Sohn. Dessen Kosename war „Fidi“. Der „orangefarbene Sonnenaufgang“ bezieht sich auf die Farbe von Cosimas Schlafzimmertapete, wenn sie das Morgenlicht reflektierte.

Wagner arrangierte das Werk für 15 Spieler, eine eher untypische und bescheidene Besetzung für ihn. Er bereitete es im Geheimen vor und probte auch geheim mit seinem kleinen Orchester. Am Weihnachtsmorgen 1870 traf sich sein Orchester auf der Treppe und weckte sie mit der ersten Aufführung – Cosima hatte am 24. Dezember Geburtstag. Weihnachten und Geburtstag feierten Wagners gemeinsam. Danach erhielt sie die Partitur, erst im August 1870 hatten sie geheiratet.

Zwischen 1656 und 1871 arbeitet er an der Musik seiner Oper Siegfried und stellte die erste Inszenierung vom Ring der Nibelungen fertig. Einige Hauptthemen von Siegfrieds Idyll stammen aus der Oper Siegfried und Die Walküre. Richard Wagner hatte nie die Absicht, Siegfrieds Idyll zu veröffentlichten, der Geldmangel zwang ihn jedoch 1877 dazu.


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