Ein Abend am Meer.Foto: iStock

Klassik des Tages: Zwei Konzerte für Cello und Orchester von Joseph Haydn

Epoch Times20. November 2020 Aktualisiert: 20. November 2020 19:03
Aus der Reihe Epoch Times Musik – Für Liebhaber.

Joseph Haydn (1732-1809) war ein österreichischer Komponist zur Zeit der Wiener Klassik, von ihm sind über ein hundert Sinfonien und viele andere Kompositionen überliefert. Hier zwei Konzerte für Cello und Orchester. Es musizieren Mstislav Rostropovich (Cello) und das Ensemble „Academy of St.Martin in the Flields“ unter Leitung von Iona Brown.

Konzert in D / Ré Majeur, Hob.VIIb:2

  1. Allegro moderato (00:00)
  2. Adagio (14:27)
  3. Rondo – Allegro (19:37)

Konzert in C / Do Majeur, Hob.VIIb:1

  1. Moderato (24:30)
  2. Adagio (34:21)
  3. Allegro molto (42:50)

Das Cellokonzert Nr. 1 in C-Dur hat Haydn vermutlich zwischen 1761 und 1765 für den damaligen ersten Cellisten von Fürste Esterházy komponiert. Das Werk galt lange als verschollen – 1961 fand ein Musikforscher im Prager Nationalmuseum eine Abschrift. Zuvor wusste man nur aus Haydns „Entwurfs-Katalog“ (1765), dass er eines geschrieben hatte.

Von Haydn sind möglicherweise neun Cellokonzerte überliefert, allerdings sind nur das erste und das zweite zweifellos authentisch überliefert.

Das Cellokonzert Nr. 2 entstand 1783, er komponierte es für einen anderen Cellisten, Antonín Kraft, der von 1778 bis 1790 Cellist in der Esterhazyschen Kapelle war. Die Komposition wurde anfangs Kraft selbst zugeschrieben, bis 1951 das Manuskript mit der Handschrift von Joseph Haydn gefunden wurde. In diesem Konzert ist der Einfluss von Mozart zu merken, den Haydn 1781 kennenlernte und mit dem er zusammen in einem Quartett spielte.



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion