Musik am Abend: „Aus der neuen Welt“

Epoch Times16. Mai 2019 Aktualisiert: 16. Mai 2019 16:46
Aus der Reihe Epoch Times Musik – Für Liebhaber.

Antonín Dvořák (1841-1904) war ein tschechischer Komponist. Vor allem seine 9. Sinfonie in e-Moll, Op. 95, die den Namen „Aus der neuen Welt“ trägt, bezaubert oft das Publikum. Hier der 2. Satz, das Largo, gespielt von einem All-Star-Orchester unter Leitung von Gerard Schwarz.

Zur Sinfonie „Aus der neuen Welt“ wurde Dvořáks durch seinen dreijährigem Amerika-Aufenthalt inspiriert, sie war zu seiner Zeit seine 5. Sinfonie.

Dvořák wurde um 1892 zum Direktor des National Conservatory of Music of America berufen. Er folgte diesem prestigeträchtigem Ruf nach New York. Als Dirigent und Lehrer am dortigen Konservatorium hatte er die Aufgabe, junge Musiker auszubilden, damit diese später einen nationalen amerikanischen Musikstil entwickeln können. Dort entstand seine 9. Sinfonie, nachdem er auch indianische Melodien studiert hatte.

Das Largo wurde von ihm selbst als „Legende“ bezeichnet und vertont eine Totenklage. Er wurde durch eine Szene aus dem Poem „Hiawatha“ dazu angeregt: Hiawatha, ein legendärer Mitbegründer und Führer des Irokesenbundes, trauert um seine treue Gefährtin Minnehaha. Die Melodie des Englischhorn singt dabei in typisch indianischer Pentatonik.

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