Musik am Abend: Das erste der „Haydn“-Quartette von Mozart

Epoch Times26. März 2020 Aktualisiert: 26. März 2020 15:26
Aus der Reihe Epoch Times Musik – Für Liebhaber.

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) war ein Musiker und Komponist aus Salzburg. Um 1782 komponierte er sechs Streichquartette und widmete diese Haydn – die „Haydn“-Quartette. Hier daraus das Streichquartett Nr. 14 in G-Dur „Frühling“ (KV 387), gespielt von Quatuor Mosaïques.

  1. 00:06 – Allegro vivace assai
  2. 11:37 – Menuetto. Allegro
  3. 19:24 – Andante cantabile
  4. 26:39 – Molto Allegro

Wolfgang Amadeus beendete dieses Werk am 31. Dezember 1782. Streichquartette waren zu dieser Zeit noch relativ neu und ihre Komposition wurde meisterhaft lediglich von Joseph Haydn beherrscht.

Mozart traf Haydn vermutlich im Alter von 25 Jahren, sie musizierten gemeinsam. Ohne Haydn hätte sich der Salzburger nicht so entwickelt, darin sind sich die Musikforscher einig. Haydn brachte dem ungestümen jungen Mann so etwas wie väterliche Anerkennung entgegen – und dieser durfte ihn „Papa Haydn“ nennen.

Die Inspiration durch Haydn ist in den Quartetten, die Mozart im Anschluss an diese Begegnungen komponierte, deutlich zu erkennen. Für Mozart war es eine Herausforderung, die sechs Quartetten (KV 387, KV 421, KV 428, KV 458, KV 464 und KV 465) zu entwickeln. Er widmete sie dem älteren Haydn und rühmte ihn im Vorwort. Von Mozart ist überliefert, dass er normalerweise mit Leichtigkeit komponierte – was allerdings hier nicht der Fall war. Er schreibt von „langer und mühsamer Arbeit“, die er dazu aufbrachte.

Ihr Zeitgenosse Ludwig van Beethoven wollte gern bei Mozart lernen, doch der hatte keine Zeit für ihn. Dadurch „landete“ Beethoven letztlich auch als Schüler bei Haydn.

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