Musik am Abend: Das letzte Solokonzert von Antonín Dvořák

Epoch Times1. Februar 2019 Aktualisiert: 1. Februar 2019 19:11
Aus der Reihe Epoch Times Musik – Für Liebhaber.

Antonín Leopold Dvořák (1841-1904) war ein tschechischer Komponist. Hier sein Cellokoncert in h-Moll op.104 (B.191), gespielt von der Cellistin Jacqueline du Pré sowie dem Sinfonieorchester Chicago unter Leitung von Daniel Barenboim.

  1. Allegro 0:00
  2. Adagio ma non troppo 15:27
  3. Finale. Allegro moderato 28:45

Das Cellokonzert Op. 104 ist das letzte Solokonzert von Antonín Dvořák. Er schrieb es in den Jahren 1894-95 für seinen Freund, den Cellisten Hanuš Wihan, wurde aber später mit dem englischen Cellisten Leo Stern uraufgeführt.

Hanuš Wihan hatte Dvořák bereits länger um ein Cellokonzert gebeten, doch dieser lehnte immer ab, weil ihm das Instrument nicht gefiel. Wahrscheinlich war Dvořák später selbst am meisten überrascht von seiner Entscheidung, dann doch eines zu komponieren. Nachdem der Cellist die Partitur gesehen hatte, machte er jedoch verschiedene Änderungsvorschläge – was dem Komponisten jedoch nicht gefiel. Er nahm die Vorschläge auch nicht an und bestand auf seiner Konzertversion.

 

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