Musik am Abend: Das Posaunenkonzert von Ferdinand David

Epoch Times17. Februar 2020 Aktualisiert: 17. Februar 2020 13:47
Aus der Reihe Epoch Times Musik – Für Liebhaber.

Ferdinand (Ernst Victor Carl) David (1810-1873) war ein deutscher Violinvirtuose und Komponist. Neben mehreren Violinkonzerten komponierte er auch Werke für Blasinstrumente. Hier sein Concertino für Posaune und Orchester in Es-Dur, op 4, gespielt von Michael Buchanan (Posaune) und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Es dirigiert Jun Märkl.

  1. Allegro maestoso
  2. Andante marcia funebre
  3. Allegro maestoso

Ferdinand David stammt aus Hamburg. Bevor er Musik studierte, nahm er auch Zeichenunterricht. Ab 1826 agierte er als Violinist in Berlin und lernte andere Streicher kennen. Drei Jahre später unternahm er mit dem Quartett-Ensemble des Landmarschalls und Garderittmeisters Carl Gotthard von Liphart Konzertreisen nach Riga, St. Petersburg und Moskau.

Als sich das Quartett 1836 auflöste, holte Felix Mendelssohn Bartholdy ihn als Konzertmeister nach Leipzig. Er spielte im Gewandhausorchester Leipzig und als Primarius im Gewandhausquartett.Ab 1843 unterrichtete er auch Violine am Konservatorium in Leipzig.

Das Posauenkonzert ist in der jetzigen Zeit ein Pflichtstück für Posaunisten. Neben den Konzerten, die er für Violine, Orchester und Blasinstrumente schrieb, komponierte er auch zwei Sinfonien und eine Oper. Die Oper soll er selbst nach der Uraufführung vernichtet haben. Auch die Sinfonien wurden nicht überliefert.

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