Musik am Abend: Die bekannte Sonate für Arpeggione von Franz Schubert

Epoch Times6. November 2019 Aktualisiert: 6. November 2019 14:21
Aus der Reihe Epoch Times Musik – Für Liebhaber.

Franz Schubert (1797 -1828) war ein österreichischer Komponist. Er komponierte rund 600 Lieder, 9 Sinfonien, Opern, Kammermusik und viele Stücke für Klavier – und eine relativ häufig aufgeführte Sonate für Arpeggione und Klavier in a-Moll (D 821).

Der Part des Arpeggione wird heutzutage meist von einem Cello übernommen, hier das Allegro moderato (Teil 1) in einer Aufnahme mit dem Cellisten Mstislav Rostropovich und dem Pianisten Benjamin Britten. Fortsetzung dieser Komposition: Link zum Teil 2  Adagio und zum Teil 3 Allegretto.

Der Arpeggione ist ein um 1823 erfundenes Streichinstrument, dass ein Mittelding zwischen Violoncello und Gitarre darstellt. Es wurde vom Wiener Geigenbauer Stauffer erfunden. Dieser übernahm dazu verschiedene Merkmale der Gitarre (Korpusform ohne überstehenden Rand mit flachem Boden, Metallbünde, sechs Saiten in der Stimmung E-A-d-g-h-e‘) und des Violoncellos (Saitenlänge, Steghöhe, Spielhaltung, Bogenführung, gewölbte Decke).

Ohne Franz Schubert und seine Sonate wäre das Musikinstrument wahrscheinlich längst in Vergessenheit geraten.

 

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