Musik am Abend: Die Goldberg-Variationen als Einschlafmusik

Epoch Times5. März 2019 Aktualisiert: 5. März 2019 20:30
Aus der Reihe Epoch Times Musik – Für Liebhaber.

Johann Sebastian Bach (1685-1750) komponierte um 1740 im Auftrag von Hermann Carl von Keyserlingk die Goldberg-Variationen (BWV 988).

Hier eine der weltweit bekannten Fassungen mit dem Pianisten Glenn Gould.

Der Auftraggeber von Johann Sebastian Bach, Keyserlingk, war ein deutsch-baltischer Diplomat in russischen Diensten. Die Goldberg-Variationen wurden jedoch vermutlich ebenso für den Pianisten Johann Gottlieb Goldberg geschrieben, der sie nachts in einem Vorzimmer für den schlaflosen Keyserlingk als Einschlafhilfe spielen musste.

Die Haupttonart ist G-Dur, in den Variationen sind italienische, französische und deutsche Traditionen zu hören. Dies reicht von einfachen Volksliedern bis zu polyphonen Techniken, von Gesanglichem bis zu typischen Klaviertechniken.

Bereits 1741 wurden die Noten gedruckt und gelangten im Laufe der Zeit zu weiter Verbreitung.

 

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