Musik am Abend: Die Kunst der Fuge

Epoch Times5. Dezember 2019 Aktualisiert: 5. Dezember 2019 13:33
Aus der Reihe Epoch Times Musik – Für Liebhaber.

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750) ist der prominenteste Vertreter der Musikerfamile Bach und einer der bekanntesten Musiker überhaupt. Seine L’Art de la Gigue BWV 1080Die Kunst der Fuge, ist eine Sammlung von 20 Kanons und Fugen für Organisten.

Hier in einer kammermusikalischen Version gespielt vom Ensemble Musica Antiqua Köln. Es musizieren Reinhard Goebel (Violine & Dirigent), Margret Baumgartl (Violine & Viola), Karlheinz Steeb (Viola), Klaus-Dieter Brandt (Violoncello), Léon Berben (Harpsichord) und Wolfgang Kostujak (Harpischord).

Die Kunst der Fuge wurde in diesem Video in verschiedenen Räumen eines Museums des japanischen Architekten Tadao Ando bei Düsseldorf aufgenommen.

Contrapunctus 1 00:00
Contrapunctus 2 02:52
Contrapunctus 3 06:08
Contrapunctus 4 09:05
Canon alla ottava 12:14
Contrapunctus 5 16:25
Contrapunctus 6, a 4, in stilo francese 20:05
Contrapunctus 7, a 4, per augmentationem et diminutionem 23:46
Canon alla decima, in contrapunto alla terza 26:36
Contrapunctus 9, a 4, alla doudecima 32:04
Contrapunctus 10, a 4, alla decima 34:40
Contrapunctus 8, a 3 39:00
Contrapunctus 11 44:12
Canon alla doudecima, in contrapunto alla quinta 48:40
Contrapunctus 12, a 4, rectus 52:26
Contrapunctus 12, a 4, inversus 55:00
Fuga a 2 clav. 57:32
Allio Modo, Fuga a 2 clav. 59:46
Canon per augmentationem in contrario motu 1:02:06
Fuga a 3 soggetti (Contrapunctus 14) 1:07:02

Orgelmusik war immer ein Teil der Kirchenmusik und Bachs Kunst der Fuge bietet mehr als „handwerkliches Können“. Die Werke wurden nicht für einen einzigen Interpreten geschrieben, wie Bach im Originalmanuskript vermerkte. Bach komponierte seine Werke für Gott und schrieb:

Mit aller Musik soll Gott geehrt und die Menschen erfreut werden. Wenn man Gott mit seiner Musik nicht ehrt, ist die Musik nur ein teuflischer Lärm und Krach.

Erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts gehören Bachs Werke weltweit zum festen Repertoire der klassischen Musik. Er komponierte viele Werke für Orgel, doch seine Stücke waren zu seinen Lebzeiten nur in einem relativ kleinen Kreis bekannt.

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